Schock in Aalen! Die Rossaro Gipsbau GmbH & Co. KG, ein Unternehmen mit nur neun Mitarbeitern, steht am Abgrund! Das Amtsgericht Aalen hat das vorläufige Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma eröffnet. Die alarmierenden Nachrichten kommen aus der Rossaro-Baugruppe, die sich in einer kritischen Lage befindet, während die anderen Gesellschaften der Gruppe mit insgesamt 175 Beschäftigten unberührt bleiben.

Die bisherigen Geschäftsführer, Carl-Utz Rossaro und Martin Schmid, machen das „herausfordernde Marktumfeld im Bereich Hochbau“ für die Misere verantwortlich. In einer Pressemitteilung erklären sie, dass der Rückgang der Nachfrage durch hohe Baukosten, steigende Zinsen, Materialengpässe und verschärfte Bauvorschriften bedingt ist. Diese Faktoren haben die Rossaro Gipsbau GmbH besonders hart getroffen, da sie ausschließlich im Wohnungsbau tätig ist. Eine düstere Prognose für die nächsten zwölf Monate lässt die Alarmglocken läuten!

Vorsorglicher Insolvenzantrag

Die Geschäftsführer haben vorsorglich den Antrag auf Insolvenzeröffnung gestellt, da eine Zahlungsunfähigkeit droht. Laut rechtlichen Bestimmungen ist ein Unternehmen zahlungsunfähig, wenn es zehn Prozent seiner Rechnungen nicht begleichen kann, und das über drei Monate! Doch die Rossaro-Baugruppe bleibt optimistisch: Die anderen Firmen, die unter der Leitung von Ulrich Rossaro stehen, sind in zukunftssicheren Bereichen wie Straßen- und Brückenbau tätig und wirtschaften profitabel.

Die Rossaro-Baugruppe, die auf eine lange Tradition seit 1879 zurückblickt, erwirtschaftet einen Jahresumsatz von fast 40 Millionen Euro. Doch die Schatten der Insolvenz werfen einen dunklen Schatten auf die Zukunft der Gipsbau GmbH. Die Ereignisse in Aalen sind ein eindringlicher Weckruf für die Branche!

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