In Baden-Baden machen derzeit einige Gerüchte über die Qualität des Trinkwassers die Runde. So äußern Verbraucher und Internetportale Bedenken, ob man tatsächlich bedenkenlos Wasser aus dem Wasserhahn trinken kann. Diese Sorgen sind verständlich, schließlich ist uns allen bewusst, wie wichtig sauberes Wasser für unsere Gesundheit ist. Doch die Stadtwerke Baden-Baden lassen sich nicht beirren und betonen die hohe Qualität ihres Trinkwassers. Sie führen strenge Kontrollen durch und informieren die Bevölkerung über die Maßnahmen, die sie ergreifen, um mögliche Gefahren für Verbraucher zu minimieren. Die offizielle Stellungnahme der Stadtwerke ist deutlich: Das Wasser ist sicher und kann ohne Bedenken konsumiert werden. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich auf der Seite von bnn.de informieren.

Die Stadtwerke Baden-Baden gehen sogar noch weiter und erklären, dass die Wassergewinnung in der Region aus Schwarzwaldquellen und zwei Grundwasserwerken in der Rheinebene erfolgt. Diese natürlichen Quellen sind eine hervorragende Grundlage für die Trinkwasserversorgung. Das Unternehmen ist gesetzlich verpflichtet, die verwendeten Aufbereitungsstoffe gemäß §16 der Trinkwasserverordnung zu veröffentlichen. Darüber hinaus arbeitet man Hand in Hand mit dem Gesundheitsamt, um regelmäßig Kontrollen und Analysen der Trinkwasserqualität durchzuführen. Eine Niederdruckumkehrosmoseanlage, die seit August 2018 im Grundwasserwerk Sandweier in Betrieb ist, trägt dazu bei, die PFAS-Werte und die Wasserhärte zu reduzieren.

Wasserqualität und Härtegrade

Die künftigen Härtewerte für Baden-Baden liegen zwischen 3 und 10 °dH, wobei die Ortsteile Geroldsau, Oberbeuern und Ebersteinburg weiterhin mit Quellwasser versorgt werden, das eine Härte von 3°dH aufweist. Das ist in der Tat sehr weich und somit angenehm für alle, die auf ihre Wasserqualität achten. Die Stadtwerke empfehlen sogar, private Enthärtungsanlagen außer Betrieb zu nehmen und durch einen Installateur demontieren zu lassen. Wer sich fragt, wie die Härte genau definiert wird, hier die Erklärung: Die Gesamthärte setzt sich aus Karbonathärte (vorübergehende Härte) und Nichtkarbonathärte (bleibende Härte) zusammen. Für die Region ist das Wasser also nicht nur sicher, sondern auch von guter Qualität.

Die Umkehrosmoseanlage im Zentralbehälter Rebland, die bereits seit Juni 2013 in Betrieb ist, hilft zusätzlich, die Nitratwerte und die Wasserhärte zu senken. Zukünftige Werte für Rebland zeigen, dass die Nitrat-Konzentration zwischen 10-20 mg/l liegen wird, was immer noch unter dem Grenzwert von 50 mg/l liegt. Die Härtegrade variieren hier von weich (3 – 4 °dH) bis mittel (8,4 – 10 °dH). Das bedeutet, dass die Anwohner auch hier in den Genuss von hochwertigem Trinkwasser kommen.

Insgesamt ist es beruhigend zu wissen, dass die Stadtwerke Baden-Baden alles tun, um die Trinkwasserqualität zu sichern und die Bevölkerung umfassend zu informieren. Während die Zweifel mancher Verbraucher durchaus ernst genommen werden, stehen die Fakten für sich: Baden-Baden kann auf eine zuverlässige und sichere Wasserversorgung zählen, die die Bedürfnisse und Erwartungen der Bürger erfüllt.

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