Verletzung und Rehabilitation: Andreas Wonschick kämpft nach Kreuzbandriss
In Biberach ist die Stimmung zurzeit gedämpft. Spielertrainer Andreas Wonschick hat sich in einem Testspiel gegen den VfB Gutenzell einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Bitter für ihn, denn er war körperlich fit und voller Tatendrang. Jetzt steht er vor der Herausforderung, in der Rückrunde nicht mehr spielen zu können. Ob er jemals wieder als Spieler zurückkehren kann, bleibt ungewiss. Die kommenden Monate werden entscheidend sein und Wonschick selbst hat die Diagnose als besonders schmerzhaft empfunden.
Eine Operation ist momentan nicht geplant. Der Verein, der am 07.02. ein Testspiel gegen die SG Alberweiler/Aßmannshardt mit 3:0 gewinnen konnte, wird in der nächsten Zeit auf Co-Spielertrainer Kai Luibrand zurückgreifen können, der wieder im Mannschaftstraining ist. Für den Neuzugang Jan Geis sieht es hingegen weniger rosig aus: Er hat weiterhin Probleme im hinteren Oberschenkel und konnte kaum trainieren. Am 12.02. musste sich Biberach mit einer 2:1-Niederlage gegen die SGM Mittelbiberach/Stafflangen abfinden. Die nächsten Testspiele stehen bereits vor der Tür: Am 17.02. geht es gegen den SV Ochsenhausen, gefolgt von einem Duell mit der SGM Ummendorf/Fischbach am 21.02. Die Vorfreude auf den Pflichtspielauftakt in der Landesliga Staffel 4 am 28. Februar um 15:30 Uhr gegen den FV Weiler ist allerdings getrübt.
Rehabilitation nach dem Kreuzbandriss
Die Rehabilitationsphase nach einem Kreuzbandriss ist von zentraler Bedeutung. Während der ersten Phase liegt der Fokus darauf, Schwellungen und Entzündungen im Gelenk abzubauen. Auch die Wiederherstellung der vollständigen Beweglichkeit des Beins ist wichtig. Wer schon einmal eine Verletzung hatte, weiß, wie frustrierend es sein kann, sich wieder zurückzukämpfen. Nach der Verletzung wird das Knie geschont, gekühlt und hochgelegt, während die Schmerzen mit entzündungshemmenden Medikamenten behandelt werden.
In der ersten Woche nach der Verletzung beginnen die Patienten oft mit leichten Übungen, um das Bein zu strecken und zu beugen. Eine elektrische Schiene kann dabei helfen, das Bein passiv zu bewegen. Dabei bleibt das Ziel, die Beweglichkeit der Kniescheibe aufrechtzuerhalten, um Verklebungen zu verhindern. Isometrische Übungen zur Aktivierung der Oberschenkelmuskeln sind ebenfalls möglich, sofern es nicht schmerzt. Langsame Fortschritte sind entscheidend; nach ein paar Wochen sollten auch Kräftigungsübungen eingeführt werden. Es ist wichtig, dass dies unter Anleitung eines Therapeuten geschieht.
Neuromuskuläres Training kann ebenfalls eine Rolle spielen, um die Stabilität und Steuerung der Kniebewegungen zu fördern. Wer die Möglichkeit hat, sollte auch das Radfahren auf einem Ergometer in Erwägung ziehen, sobald das Knie ausreichend gebeugt werden kann. Es zeigt sich also, dass der Weg zur Genesung lang und mit vielen kleinen Etappenzielen gespickt ist. Doch mit der richtigen Einstellung und viel Geduld kann man auch aus solch einer schweren Verletzung gestärkt hervorgehen.
Für weitere Informationen zur Rehabilitation nach einem Kreuzbandriss, können Sie die detaillierten Hinweise auf dieser Seite nachlesen.
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