Heute ist der 10.07.2026 und wir blicken nach Baden-Württemberg, wo sich spannende Entwicklungen in der Textilbranche abzeichnen. Bonita Grupp, die Tochter des Firmenpatriarchen Wolfgang Grupp, hat sich in einem kürzlichen Interview zu ihrer Rolle im Familienunternehmen Trigema geäußert. Interessanterweise hat sie nie wirklich gelernt, wie man eine Nähmaschine bedient. Ja, sie hat einmal versucht, ein T-Shirt zu nähen, aber das Ergebnis war alles andere als beeindruckend. „Ich sehe mich als ungeschickt im Nähen“, gesteht sie offen und fügt hinzu, dass niemand in ihrer Familie diese Fähigkeit hat. Das erklärt wohl, warum sie die Aufgabe lieber den Spezialisten überlässt.

Trigema, gegründet 1919 von ihrem Urgroßvater, hat sich ursprünglich auf die Herstellung von Herrenunterwäsche spezialisiert. In den 1980er-Jahren war die Region Burladingen ein Hotspot für Textilunternehmen. Bonita und ihr Bruder, Wolfgang Grupp junior, stehen vor der Herausforderung, das Unternehmen in die nächste Generation zu führen und gleichzeitig die Familientradition zu bewahren. Sie sind bestrebt, an den Werten festzuhalten, die das Unternehmen geprägt haben, während sie offen für Veränderungen im Produktangebot sind, solange die Nachfrage stabil bleibt und Arbeitsplätze gesichert werden können.

Die Herausforderungen der Textilbranche

Bonita Grupp betont, dass die Textilbranche herausfordernd ist. Ihre Eltern haben das Unternehmen durch verschiedene Krisen geleitet, und dieser Erfahrungsschatz ist für die Geschwister von unschätzbarem Wert. Bonita leitet die Bereiche Onlinehandel, Marketing und Personal, während ihr Bruder die Verantwortung für Geschäftskunden, IT-Projekte, Produktion und Finanzen trägt. Es ist eine klare Aufgabenteilung, die beiden ermöglicht, ihre Stärken zu nutzen und sich auf die jeweilige Kernkompetenz zu konzentrieren.

Die Textilindustrie hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Konkurrenzdruck, internationale Märkte und der wachsende Onlinehandel stellen Unternehmen wie Trigema vor große Herausforderungen. Dennoch bleibt die Familie Grupp optimistisch. „Wir möchten an den Werten und dem Weg des Unternehmens festhalten“, sagt Bonita. Das zeigt sich auch in ihrem Engagement, die Position von Trigema als Qualitätsanbieter in der Branche zu behaupten.

Ein Blick in die Zukunft

Wie geht es weiter mit Trigema? Die Geschwister Grupp sind bereit, sich den Veränderungen zu stellen und innovative Ansätze zu verfolgen. Es bleibt spannend zu sehen, wie sie die Tradition mit modernen Anforderungen in Einklang bringen können. Schließlich geht es nicht nur um das Überleben des Unternehmens, sondern auch um die Sicherung von Arbeitsplätzen in ihrer Region, die in den letzten Jahrzehnten stark von der Schließung zahlreicher Textilbetriebe betroffen war. Trigema könnte also eine wichtige Rolle spielen, nicht nur als Arbeitgeber, sondern auch als Symbol für die Rückkehr der Textilindustrie in Deutschland.

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Für die Region und die gesamte Branche ist die Entwicklung von Trigema ein spannendes Thema, das sicherlich auch in den kommenden Jahren für Schlagzeilen sorgen wird. Wer mehr über die Herausforderungen und Strategien des Unternehmens erfahren möchte, kann dies in einem ausführlichen Artikel nachlesen: n-tv.

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