Ab dem 14. Juni 2026 heißt es wieder „Auf die Räder, fertig, los!“ Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, in der Stadt Freiburg und im Landkreis Emmendingen wird das STADTRADELN ausgerufen. Bis zum 4. Juli können alle Radbegeisterten und solche, die es werden wollen, an diesem spannenden Event teilnehmen. Aber was genau steckt dahinter? Nun, das Ziel ist simpel: Alltagswege auf das Fahrrad verlagern, Kilometer für Teams sammeln und gleichzeitig für Klimaschutz und eine bessere Radinfrastruktur kämpfen. Im vergangenen Jahr wurden bereits über 1,6 Millionen Kilometer im Landkreis erradelt – das ist doch mal eine Hausnummer!
Die Anmeldung erfolgt kostenlos und unkompliziert über stadtradeln.de. Einfach die eigene Gemeinde auswählen, ein bestehendes Team beitreten oder ein neues Team gründen. Damit auch die Bürger aus nicht teilnehmenden Gemeinden nicht außen vor bleiben, können sie ebenfalls über den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mitradeln. Und die Stadtradeln-App? Die wurde überarbeitet und ermöglicht jetzt eine anonymisierte Kilometeraufzeichnung, was echt praktisch ist! Zudem gibt es zusätzliche Herausforderungen, die das Radfahren noch spannender machen.
Kick-Off mit „Roll Mit!“
Zur Eröffnung der Aktion findet am 14. Juni die Auftaktrundfahrt „Roll Mit!“ statt. Hier geht es auf eine 30 Kilometer lange Rundstrecke durch die malerische Landschaft von Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen und Freiburg. Ein- und Ausstieg ist zwischen 11 und 16 Uhr möglich – da kann jeder, egal ob geübter Radler oder Neuling, mitmachen und die frische Luft genießen.
Parallel läuft übrigens der Schulwettbewerb „Schulradeln“ im Rahmen des Landesprogramms MOVERS. So wird auch der Nachwuchs spielerisch für das Radfahren begeistert und lernt, wie wichtig es ist, sich aktiv für die Umwelt einzusetzen.
Fahrradfahren für den Klimaschutz
Doch warum ist das alles so wichtig? Das STADTRADELN hat ein viel größeres Ziel: Es soll die Menschen über die Vorteile des Radfahrens informieren und sie dazu motivieren, ihre alltäglichen Wege auf zwei Rädern zurückzulegen. Schließlich ist das die effektivste Methode, um in 21 Tagen selbst zu erfahren, wie viel Freude Radfahren bereiten kann. Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen nicht nur, wie viele Menschen mit dem Fahrrad fahren, sondern auch, wie sie aktiv zum Klimaschutz beitragen. Dabei wird deutlich, wie notwendig eine bessere Radinfrastruktur ist, um mehr Menschen zu bewegen, vom Auto auf das Rad umzusteigen.
Und für wen ist das Ganze gedacht? Besonders im Fokus stehen Kommunalpolitiker*innen, die über die Radinfrastruktur entscheiden. Sie sollten die Bedingungen für Radfahrende selbst erfahren, um zu erkennen, wo Verbesserungsbedarf besteht. So wird das STADTRADELN zum wichtigen Baustein in der Diskussion über fahrradfreundliche Städte und Gemeinden.
Also, liebe Leserinnen und Leser, schwingt euch in den Sattel und macht mit! Egal ob alleine oder im Team, jeder Kilometer zählt – für euch, für die Umwelt und für eine bessere Zukunft!
