Heute ist der 14.05.2026, und die Region Enzkreis wird von einem gruseligen Verbrechen erschüttert. Im Februar wurde ein 41-jähriger Mann tot in einem geparkten Auto in Neuenbürg aufgefunden. Die Umstände seines Todes deuteten von Anfang an auf ein Gewaltverbrechen hin. Nach der Festnahme eines Verdächtigen Anfang April hat die Polizei nun neue Details bekannt gegeben, die die Öffentlichkeit in Atem halten.
Die Obduktion des Opfers ergab, dass der Mann erschossen wurde. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Falls laufen weiterhin auf Hochtouren. Die Sonderkommission „Motor“ hat den Fundort der Leiche am Ufer der Enz erneut abgesperrt. Über mehrere Wochen haben Experten des Landeskriminalamts Baden-Württemberg den Tatort rekonstruiert, um Licht ins Dunkel zu bringen. Der Haftbefehl wegen Mordes wurde Anfang April gegen einen 40-jährigen Mann erlassen, der mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt sitzt. Er wurde am selben Tag dem Haftrichter vorgeführt.
Ermittlungen und Spuren
Die Polizei hat bereits sieben Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht, darunter sechs in Neuenbürg und eine in Pforzheim. Ziel war es, Beweismittel zu finden und mögliche Spuren zu sichern. Dutzende Beamte des Polizeipräsidiums Pforzheim und Spezialkräfte waren im Einsatz. Bislang sind Informationen über ein mögliches Motiv und die Beziehung zwischen dem Opfer und dem Tatverdächtigen nicht bekannt. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass zwischen den beiden Männern eine Vorbeziehung bestand, was die Ermittler besonders interessiert.
Die Polizei hat Hunderte Spuren verfolgt und sucht weiterhin nach Zeugen oder Videoaufnahmen zu einem Ford S-Max, der möglicherweise eine Rolle im Geschehen spielt. Die Staatsanwaltschaft Pforzheim und die Sonderkommission „Motor“ arbeiten eng zusammen, um den Fall voranzutreiben. Zeugen können anonym Hinweise über das Hinweisportal der Polizei Pforzheim geben – jede Information könnte entscheidend sein.
Kriminalität in Baden-Württemberg
<pWährend die Ermittlungen zu diesem Mordfall in Neuenbürg voranschreiten, gibt es auch positive Nachrichten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik für Baden-Württemberg. Im Jahr 2025 ist die Anzahl der Straftaten der Allgemeinkriminalität um 5,7 % auf rund 522.000 Fälle gesunken – ein erfreulicher Rückgang im Vergleich zu den 586.000 Fällen im Jahr 2016. Die Aufklärungsquote liegt bei 60,5 %, was zeigt, dass die Polizei in vielen Fällen erfolgreich ermittelt.
Besonders im öffentlichen Raum sind die Straftaten um 7,6 % gesunken, was die Sicherheitslage in den Städten und Gemeinden verbessert. Dennoch gibt es auch Schattenseiten: Die Partnerschaftsgewalt hat um 2,1 % zugenommen, und das sollte uns alle zum Nachdenken anregen. Es gibt also Licht und Schatten in der Sicherheitslage, und die Bürger fühlen sich im Großen und Ganzen sicher.
Die aktuelle Situation in Neuenbürg zeigt, wie wichtig es ist, dass die Polizei und die Justiz eng zusammenarbeiten, um Verbrechen aufzuklären und die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob die Ermittlungen zu diesem tragischen Vorfall zu einer schnelleren Aufklärung führen.