Heute, am 8. Mai 2026, erreicht uns die traurige Nachricht vom Tod von Roland Bosch, einem der einflussreichsten Akteure der Allgemeinen Luftfahrt und einem geschätzten Partner der AERO-Messe in Friedrichshafen. Die Nachricht kam wie ein Schlag, nicht nur für die Kollegen des aerokurier, sondern für die gesamte Gemeinschaft der Luftfahrt. Roland, der seit 1988 bei der Messe tätig war, spielte eine entscheidende Rolle beim Wachstum der AERO-Messe und war bekannt für seine Fähigkeit, persönliche Beziehungen zu Ausstellern aufzubauen. Seine lösungsorientierte Art und Kommunikationsfähigkeiten machten ihn zu einem beliebten Gesprächspartner, der sowohl geschätzt als auch geliebt wurde.
Die Zusammenarbeit mit Roland erstreckte sich über ein ganzes Jahrzehnt, beginnend im Jahr 2016, als er im Vorfeld der AERO kennengelernt wurde. Es war eine Zeit, in der er Herausforderungen mit einem Lächeln anging und sich stets für die Bedürfnisse von Ausstellern und Besuchern einsetzte. Seine Besuche in Friedrichshafen waren nicht nur geschäftlicher Natur, sie waren Freundschaftstreffen, bei denen er oft über die Herausforderungen sprach, die mit der Organisation einer Messe verbunden sind. Er war ein lebensbejahender Mensch und viele Geschäftspartner wurden zu Freunden. Das zeigt sich auch daran, dass Roland plante, zum Jahreswechsel 2025/2026 in den Ruhestand zu gehen, jedoch weiterhin als Senior Consultant tätig sein wollte. Er hatte große Pläne, eine eigene Agentur zu gründen und mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen.
Ein Abschied voller Wertschätzung
Das Messe-Team entschloss sich, Roland Bosch für sein Lebenswerk einen Innovation Award zu verleihen. Diese Auszeichnung wurde nicht nur als Anerkennung seiner Arbeit, sondern auch als Zeichen der Wertschätzung für seine beeindruckende Karriere betrachtet. Eine persönliche Covergestaltung des aerobuzz war ebenfalls Teil der Feierlichkeiten, die zu einem emotionalen Abschied führten. Bei der AERO 2026 wurde Roland mit einer Überraschungsparty geehrt, die von langjährigen Weggefährten organisiert wurde. Keiner ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass es sich um einen endgültigen Abschied handelte.
Im März fand ein letztes Interview mit Roland statt, in dem er über seine Pläne nach der beruflichen Laufbahn sprach. Leider wurde die frohe Botschaft von einem schweren Schicksalsschlag überschattet. Als der Autor während einer Dienstreise die Nachricht von Rolands Schlaganfall erhielt, war die Prognose nicht vielversprechend. Der Schock war groß, und die Trauer über seinen plötzlichen Verlust ist bei den Kollegen des aerokurier spürbar. Roland Bosch hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu füllen sein wird. Es gab nie negative Äußerungen über ihn – ganz im Gegenteil, seine positive Ausstrahlung und sein Engagement werden uns allen in Erinnerung bleiben.
Die Nachricht von seinem Tod wirft einen Schatten auf die Luftfahrtgemeinde, die Roland Bosch als einen Menschen kannte, der nicht nur für seine Arbeit brannte, sondern auch für die Menschen, mit denen er arbeitete. Sein Erbe wird weiterleben in den Herzen derjenigen, die das Vergnügen hatten, ihn zu kennen und mit ihm zu arbeiten.