Am Pfingstmontag war in der Arena im Volkspark in Hamburg nicht viel los. Nur 4.165 Zuschauer fanden sich ein, um das Handballspiel zwischen dem HSV Hamburg und Frisch Auf Göppingen zu verfolgen. Das Spiel endete mit einer 28:34-Niederlage für die Hamburger, die damit bereits die achte Heimniederlage in dieser Saison hinnehmen mussten. Die leeren Plätze waren ein deutliches Zeichen für die Enttäuschung, die sich in der Luft bemerkbar machte.

Die Partie begann recht vielversprechend, beide Teams erzielten in den ersten fünf Minuten vier Tore. Doch dann kam eine torlose Phase von über acht Minuten für den HSVH, die sich fatal auswirken sollte. Torwart Robin Haug und die Abwehr waren zwar zu Beginn stark, aber das konnte die Wende nicht einleiten. Zur Halbzeit lag der HSVH mit 13:16 zurück, ein sicher nicht optimaler Zustand, der sich auch in der zweiten Hälfte nicht wirklich verbessern sollte.

Casper Mortensens Comeback und viele vergebene Chancen

Ein besonderes Augenmerk lag auf Casper Mortensen, der nach über zweimonatiger Verletzungspause sein Comeback feierte. Ehrlich gesagt, die Erwartungen waren groß, doch Mortensen konnte nur einen Treffer per Siebenmeter erzielen und vergab drei von vier Würfen. In der 24. Minute lag Hamburg erstmals mit vier Toren zurück (9:13) und das Spiel nahm für die Hamburger einen unschönen Verlauf. Er wurde zur Pause ausgewechselt, und während die Fans auf eine Wende hofften, schien die Mannschaft mit den zahlreichen technischen Fehlern und Fehlwürfen zu kämpfen. Kreisläufer Andreas Magaard sprach anschließend über die Abwehr und die vergebenen Chancen.

Das Sieben-gegen-Sechs-System brachte etwas mehr Schwung ins Spiel, aber der Rückstand war einfach zu groß. Göppingen setzte sich in der zweiten Halbzeit weiter ab, und in der 39. Minute lag Hamburg bereits mit neun Toren zurück (14:23). Später kämpften sich die Hamburger zwar auf 23:26 (51.) heran, doch das war nicht genug. Die Niederlage wurde als verdient angesehen, und die Leistung der Abwehr gegen die Rückraumspieler von Göppingen war nicht optimal. Elias Newel und Rutger ten Velde spielten entscheidende Rollen für die Gäste, während Kristian Saeveras von Göppingen einen Saisonrekord im Tor aufstellte.

Ein Blick in die Zukunft

Mit der Niederlage am Pfingstmontag bleibt dem HSV Hamburg nur, sich auf das nächste Heimspiel gegen die HSG Wetzlar am 4. Juni vorzubereiten. Mortensen, der nach fünf Jahren beim HSVH in seine dänische Heimat zurückkehren wird, war mit seinen Gedanken wahrscheinlich schon in der Zukunft. Angesichts seiner ausgeprägten Tierhaar-Allergie ist es fraglich, ob er sich auf das Leben in Dänemark mit all den Tieren vorbereiten kann. Das Publikum, das trotz der schwachen Leistung der Mannschaft anwesend war, wird ihm sicherlich fehlen.

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Insgesamt zeigt sich, dass Verletzungen im Profisport ein großes Thema sind. Der VBG-Sportreport untersucht seit 2016 das Verletzungsgeschehen in den höchsten Männer-Spielklassen von Fußball, Basketball, Eishockey und Handball. Ziel ist es, präventive Maßnahmen gegen Verletzungen zu ermöglichen. Die Statistiken berücksichtigen alle Spieler, die in mindestens einem nationalen oder internationalen Pflichtspiel eingesetzt wurden. Das bedeutet, dass die Herausforderungen, die Mortensen gerade erlebt, auch andere Athleten betreffen.