Heute ist der 17.05.2026 und in Heidelberg tut sich einiges. Die Stadt hat sich mit Ondas Autonomous Systems zusammengetan, um ein Joint Venture namens „Onberg Autonomous Systems“ zu starten. Das Ziel? Eine effektive Drohnenabwehr entwickeln! Die Kooperation, die im April 2026 ihre Pforten öffnete, soll die Produktion von Drohnen und Drohnenabwehrsystemen auf ein ganz neues Level heben. Die Heidelberger Druckmaschinen AG, von der die Tochtergesellschaft HD Advanced Technologies (HDAT) stammt, bringt dabei ihre Expertise in der Präzision ihrer Druckmaschinen ein. Mit einer Toleranz von nur 10 µm bei 40 Metern Länge – das ist schon eine Ansage!

Michael Wellenzohn, der CEO von HDAT, hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Automobilbranche und weiß, wie man komplexe Produktionsprozesse effizient gestaltet. Er spricht von einer geplanten Produktion von 100 Drohnen pro Monat. Und das ist erst der Anfang! Mit der vorhandenen Infrastruktur könnte die Produktion sogar auf bis zu 1000 Abfangdrohnen pro Tag hochgefahren werden. Man könnte sagen, Heidelberg hat hier große Pläne – und das ganz ohne teure Kompositmaterialien, die oft die Kosten in die Höhe treiben.

Ganzheitlicher Ansatz zur Drohnenabwehr

Ein ganzheitlicher Ansatz zur Drohnenabwehr steht im Mittelpunkt der Strategie von Onberg. Dieser umfasst die Erfassung, Führung und Wirkung in einer einheitlichen Architektur. Partner Ondas bringt innovative Produkte wie „Optimus“ und „Iron Drone“ in das Joint Venture ein. „Optimus“ fungiert als automatisierte Start- und Landebasis für Drohnen, während „Iron Drone“ dafür konzipiert ist, verdächtige Objekte zu verfolgen und abzufangen. Das klingt doch vielversprechend, oder?

Die Pläne sehen zudem vor, lokale Produktionen in Brandenburg aufzubauen. Es könnte sogar sein, dass der Produktionsverbund mit Wiesloch integriert wird. Innerhalb weniger Monate soll die Produktion in Deutschland stehen, und das mit einer europäischen Lieferkette. Man fragt sich: Wie wird der Markt darauf reagieren? Die Diskussion über den Schutz Deutschlands vor Drohnenangriffen wird immer lauter. Drohnensichtungen, wie zuletzt am Münchener Flughafen, führten schon zu Flugausfällen und Übernachtungen auf Feldbetten.

Politische Reaktionen und Zukunftsausblick

In dieser angespannten Lage hat Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) „Härte und Hightech“ im Kampf gegen Drohnen angekündigt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) geht sogar so weit zu sagen: „Abschießen statt abwarten“. Diese Rhetorik zeigt, dass Deutschland sich nicht länger auf dem Rückzug sieht. Die Bundespolizei wird neue Kompetenzen in der Drohnenabwehr erhalten, und der Staat plant Investitionen in Verteidigungssysteme, einschließlich der Abwehrdrohnen.

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Die Bundeswehr hat bereits Tytan Technologies beauftragt, ein Konzept für die Drohnenabwehr zu entwickeln. KI-gestützte Abfangdrohnen sollen ebenfalls zum Einsatz kommen. Es bleibt jedoch unklar, wie viele Systeme letztendlich beschafft werden. Berichte sprechen von 24 „Netzwerferdrohnen“ und 136 weiteren bis 2027. Verteidigungsexperte Waldemar Geiger fordert sogar Tausende Systeme zum Schutz kritischer Infrastrukturen. Es bleibt spannend, wie sich der Markt entwickeln wird, denn die Drohnenhersteller haben bereits ein Umsatzplus von 9% und einen Beschäftigungszuwachs von 23% im letzten Jahr verzeichnet.

Die Entwicklung der Drohnenabwehr ist ein fortlaufender Prozess. Jammer können gegen kleine Drohnen eingesetzt werden, während größere Drohnen möglicherweise abgeschossen werden müssen. Aber wie immer gilt: Angreifer passen sich ständig an Verteidigungssysteme an. Die Diskussion ist also noch lange nicht beendet. Wer weiß, was die Zukunft bringt – vielleicht sehen wir bald die ersten Drohnenabwehrsysteme aus Heidelberg in Aktion!