Heute ist der 17.06.2026 und in Hohenlohekreis stehen spannende Neuerungen an! Am 18. Juni beginnt der zweite Bauabschnitt für den Neubau des Radwegs entlang der L 513 zwischen Assamstadt und Krautheim. Die Arbeiten sollen bis zum 18. Dezember 2026 andauern. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt, um eine durchgängige und sichere Radverkehrsverbindung zwischen diesen beiden Städten zu schaffen. Der neue Radweg wird sich über etwa 3,1 Kilometer von Horrenbach bis Klepsau erstrecken und schließt eine bedeutende Lücke in der Radverkehrsinfrastruktur im Jagsttal und dem Main-Tauber-Kreis.

Die Sanierung der Fahrbahndecke auf dem Krautheimer Weg zwischen der Schneidmühle und dem Ortsschild Horrenbach ist ebenfalls Teil dieser Maßnahme. Hierbei investiert das Land Baden-Württemberg rund 860.000 Euro in die Radverkehrsinfrastruktur. Eine stolze Summe, aber die Bedeutung für die Sicherheit und den Komfort der Radfahrer ist nicht zu unterschätzen! Das Regierungspräsidium Stuttgart bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit. Wer mehr Informationen über aktuelle Straßenbaustellen sucht, findet diese auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale des Landes Baden-Württemberg, die sehr hilfreich ist.

Förderprogramm für Rad- und Fußverkehr

Doch das ist nicht alles. Baden-Württemberg hat sich dem Thema Rad- und Fußverkehr verschrieben und ein umfassendes Förderprogramm ins Leben gerufen, das nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) strukturiert ist. Damit erhalten Landkreise, Städte und Gemeinden Unterstützung beim Um- und Ausbau der Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur. Ziel ist die Schließung von Netzlücken in Radnetzen und die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Das aktuelle Förderprogramm für 2025 bis 2029 umfasst über 1.000 Maßnahmen und hat ein beeindruckendes Investitionsvolumen von über einer Milliarde Euro. Davon stellt das Land mehr als 400 Millionen Euro bereit, was das größte Förderprogramm für Rad- und Fußwege in der Geschichte des Bundeslandes darstellt.

Insgesamt sind seit der letzten Programmveröffentlichung im Jahr 2024 258 neue Maßnahmen hinzugekommen, mit einer Gesamtinvestition von rund 165 Millionen Euro. Diese Programme betreffen die Regierungspräsidien Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen. Es ist erfreulich zu sehen, dass so viel Engagement in die Verbesserung der Radwege fließt – das wird nicht nur für die Radfahrer von Vorteil sein, sondern auch für die gesamte Verkehrssituation in der Region.

Insgesamt zeigt sich, dass die Radverkehrsinfrastruktur in Baden-Württemberg auf einem guten Weg ist. Mit diesen Maßnahmen wird das Radfahren sicherer und attraktiver, was sich positiv auf das Mobilitätsverhalten der Bürger auswirken dürfte. Man darf gespannt sein, wie sich die Dinge weiterentwickeln!

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