Heute, am 30. Juni 2026, hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die charmante Stadt Lörrach besucht. Um die Mittagszeit, genauer gesagt um 12 Uhr, traf er in der Innenstadt ein und wurde herzlich von Oberbürgermeister Jörg Lutz empfangen. Die Menschenmenge, die sich versammelt hatte, um Steinmeier willkommen zu heißen, war bunt und fröhlich. Viele zeigten ihre Begeisterung mit Selfies und überreichten Briefe – ein freundlicher Empfang, der die Atmosphäre auflockerte. Besonders auffällig war eine kleine Gruppe der „Grandparents for Future“, die mit Plakaten für mehr Klimaschutz warb und damit auf die aktuellen Herausforderungen aufmerksam machte.

Steinmeier, der am Euroairport Basel/Mulhouse gelandet war, erkannte, dass dies seine erste Ortszeit im Ausland war – ein kleines, aber feines Detail, das die Bedeutung seines Besuchs unterstreicht. Nach dem herzlichen Empfang trug er sich ins Goldene Buch der Stadt ein, ein Brauch, der nicht nur Tradition hat, sondern auch die Verbundenheit mit der Region symbolisiert. Im Anschluss fand ein kommunalpolitisches Gespräch mit Oberbürgermeister Jörg Lutz, Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić und verschiedenen Stadträten statt.

Ein Blick hinter die Kulissen

Der Besuch in Lörrach ist Teil von Steinmeiers Initiative „Ortszeit Deutschland“, die darauf abzielt, den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern in Regionen abseits der großen Metropolen zu fördern. In Lörrach, das mit etwa 51.000 Einwohnern im Dreiländereck zwischen Deutschland, der Schweiz und Frankreich liegt, stehen Themen wie gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel sowie das grenzüberschreitende Zusammenleben im Mittelpunkt. Der Bundespräsident nutzt diese Gelegenheit, um mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und ihre Anliegen zu hören.

Der Nachmittag war gefüllt mit spannenden Programmpunkten: Ein Auftakt im Rathaus mit Kommunalpolitikern, gefolgt von einem Stadtgang über den Wochenmarkt, wo die Gespräche mit den Bürgern fortgesetzt wurden. Besonders interessant war der Austausch mit dem Jugendrat, der aus fünf gewählten Vertretern junger Menschen besteht. Es ist beeindruckend, wie Steinmeier sich auch um die jüngere Generation kümmert und ihre Stimmen in die Diskussion einfließen lässt. Ein Besuch im phaenovum Schülerforschungszentrum stand ebenfalls auf dem Programm – ein Ort der kreativen Entfaltung für Schülerinnen und Schüler, wo Innovation und Bildung großgeschrieben werden.

Vielfältige Begegnungen und kulturelle Highlights

Ein Unternehmensbesuch bei ARaymond, der sich auf Ausbildung und Fachkräftesicherung konzentriert, zeigte, wie wichtig die wirtschaftliche Entwicklung in der Region ist. Das Quartierscafé im Seniorenzentrum St. Fridolin bot eine weitere Gelegenheit, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen – dort half Steinmeier sogar beim Mittagstisch! Die „Kaffeetafel kontrovers“ brachte die Bürger zusammen, um über Themen wie Grenzsicherheit und Standortvorteile zu diskutieren. Solche Formate sind wertvoll, um die Meinungen der Menschen zu hören und den Dialog zu fördern.

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Der Nachmittag endete mit einem Konzert des STIMMEN-Festivals im Burghof Lörrach, das für die kulturelle Vielfalt der Stadt steht. Und als ob das nicht genug wäre, stand am nächsten Tag eine Fahrradtour nach Riehen (Schweiz) durch den malerischen Landschaftspark Wiese auf der Agenda, einschließlich eines Besuchs der Fondation Beyeler – ein wahres Highlight für Kunstliebhaber. Den krönenden Abschluss bildete eine Ordensverleihung an engagierte Bürger in Werkraum Schöpflin, eine Ehrung, die die Wichtigkeit des Ehrenamts in der Region würdigt.

Die Initiative „Ortszeit Deutschland“ und der Besuch in Lörrach sind nicht nur politische Statements, sondern auch persönliche Begegnungen, die die Verbindung zwischen dem Bundespräsidenten und den Bürgern stärken. Solche Besuche sind wichtig, um die Sorgen und Wünsche der Menschen in der Politik zu verankern und zu zeigen, dass ihre Stimmen gehört werden.

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