In der Stadt Ludwigsburg, dem charmanten Ort im Süden Deutschlands, findet heute ein ganz besonderes Benefizkonzert statt. Das Sinfonieorchester Ludwigsburg lädt in die Evangelische Friedenskirche, Stuttgarter Straße 42, um dort gemeinsam mit dem Brucknerchor und dem Collegium Vocale aus Linz für einen guten Zweck zu musizieren. Erfreulicherweise werden insgesamt 150 Musiker*innen auf der Bühne stehen und Mendelssohns „LOBGESANG“ zur Aufführung bringen.
Die jungen Solisten, darunter die talentierte Sopranistin Elena Müller, die Mezzosopranistin Lucie Müller und der Tenor Martin Höhler, werden das Publikum mit ihren Stimmen verzaubern. Hermann Dukek sorgt als Leiter des Abends für einen reibungslosen Ablauf. Es ist erwähnenswert, dass Mendelssohns „LOBGESANG“ bei seiner Uraufführung einen großen Erfolg feierte und zu den meistaufgeführten Werken des Komponisten zu seinen Lebzeiten gehörte. Die Karten sind sowohl bei Easyticket als auch an der Abendkasse erhältlich, was die Möglichkeit bietet, spontan vorbeizuschauen.
Ein Blick auf Mendelssohn
Felix Mendelssohn Bartholdy, der die romantische Musik maßgeblich prägte, war nicht nur ein herausragender Komponist, sondern auch ein virtuoser Klavierspieler. Schon im zarten Alter von sieben Jahren erhielt er Klavierunterricht von seiner Mutter, was den Grundstein für seine beeindruckende Karriere legte. Seine Fähigkeiten waren so bemerkenswert, dass er bereits mit acht Jahren in der Lage war, Etüden von Johann Baptist Cramer vom Blatt in andere Tonarten zu transponieren.
Einige Jahre später, 1821, beeindruckte er den großen Goethe in Weimar mit seiner Improvisationskunst und dem Auswendigspielen einer Orchesterpartitur. Mendelssohn spielte nicht nur die Ouvertüre aus Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“, sondern auch Handschriften von Mozart und Beethoven, die Goethe besaß. Diese Begegnungen belegen eindrucksvoll sein Talent und seine Leidenschaft für die Musik.
Von der Bühne bis zur Klaviertastatur
Im Laufe seines Lebens trat Mendelssohn als gefeierter Pianist im In- und Ausland auf und spielte seine eigenen Klavierkonzerte sowie Werke von anderen Komponisten. Seine Improvisationen waren legendär, und er hatte die Fähigkeit, Melodien, die er einmal gehört hatte, jederzeit abzurufen. Interessant ist, dass er oft auf Instrumenten des Wiener Klavierbaumeisters Conrad Graf spielte und sogar bei ihm Klaviere bestellte.
Die heutige Veranstaltung in Ludwigsburg ist also nicht nur ein musikalisches Ereignis, sondern auch eine Hommage an einen der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte. Mendelssohns Werke, darunter auch der „LOBGESANG“, bleiben lebendig und bewegen die Herzen der Menschen bis heute. Wer sich die Möglichkeit nicht entgehen lassen möchte, die Klänge dieses Meisterwerks live zu erleben, sollte sich schnellstens um Karten bemühen!