Heute, am 12.06.2026, blicken wir auf einen spannenden Betriebsbesuch in Deutschland zurück. Der Landrat Christoph Schauder hat das Karosserie- und Lackierzentrum Taubertal in Königheim besucht. Begleitet wurde er von Bürgermeister Ralf Dörr und Ursula Mühleck, der Dezernentin für Kreisentwicklung und Bildung. Bei diesem Besuch gab es nicht nur einen Einblick in die Unternehmensphilosophie, sondern auch in die Pläne für die Zukunft des Betriebs.

Geschäftsführer Manuel Arlt stellte den neuen Betriebsstandort vor. Nach über 30 Jahren Erfahrung hat sich das Karosserie- und Lackierzentrum Taubertal als regionaler Ansprechpartner für Privat- und Firmenkunden etabliert. Der neue Standort wird modern, digital und energieeffizient sein. Der Baubeginn für die hochmoderne Halle auf 2200 Quadratmetern ist für 2023 geplant, die Fertigstellung soll bis 2025 erfolgen. Mit einer Investition von rund 4,2 Millionen Euro wird ein Gebäude entstehen, das den Fokus auf Digitalisierung und ein energieeffizientes Gebäudekonzept legt.

Digitale Zukunft und Mitarbeiterzufriedenheit

Besonders spannend ist die moderne Schließanlage, die eine Überprüfung von Zugängen und Schlössern ermöglicht. Zudem wird der Betrieb größtenteils papierlos mit cloudbasierten Systemen arbeiten. Das klingt fast nach Science-Fiction, ist aber Realität! Für die Mitarbeiter wird eine moderne Arbeitsumgebung mit rollierend nutzbaren Arbeitsplätzen, Umkleideräumen, einem Pausenraum und sogar einem Fitnessstudio geschaffen. Manuel Arlt betont, wie wichtig die Mitarbeiterzufriedenheit für die Arbeitsleistung und das Betriebsklima ist. Ein glücklicher Mitarbeiter ist schließlich ein produktiver Mitarbeiter!

Das Unternehmen bildet in den Berufen Karosseriebauer, Fahrzeuglackierer und Kfz-Mechatroniker aus. In der heutigen Zeit ist es unerlässlich, gut ausgebildete Fachkräfte im Betrieb zu haben. Bürgermeister Ralf Dörr hob bei seinem Besuch die Notwendigkeit hervor, bürokratische Hürden abzubauen, um solche Projekte zu fördern und zu beschleunigen. Der Dank von Manuel Arlt an die Gemeinde Königheim für schnelle Lösungen während des Bauvorhabens zeigt, dass eine gute Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Gemeinden unerlässlich ist.

Ein Blick nach Stuttgart

Ein weiteres Beispiel für die Digitalisierung in der Branche kommt aus Neuhausen bei Stuttgart, wo das Karosserie- & Lackierzentrum Lang-Mayer auf die Branchensoftware PDR Cloud umstellt. Diese Umstellung betrifft alle Bereiche des Betriebs: Kommunikation mit Kunden, Versicherern, Kapazitätsplanung, Teilewesen, Zeiterfassung und den gesamten Reparaturprozess. Geschäftsführer Thomas Didszus und die geschäftsführende Gesellschafterin Gudrun Lang-Mayer haben diese Entscheidung sorgfältig vorbereitet, um ihren Betrieb voranzubringen.

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Rund 40 Mitarbeiter wurden in den Umstellungsprozess einbezogen. Das neue PDR-System schafft völlige Transparenz im Betriebsablauf. Mitarbeiter können auf Tablets den Status von Fahrzeugen und Werkstattkapazitäten einsehen. Komischerweise werden Auftragszettel durch Tablets ersetzt – das klingt nach einem echten Fortschritt! Kunden sollen bald die Möglichkeit haben, Reparaturtermine selbst zu vereinbaren und den Fortschritt ihrer Aufträge zu verfolgen. Das Unternehmen hat sich auf Flotten- und Leasingkunden spezialisiert, was schnelle Abwicklung und präzise Terminüberprüfung erfordert.

Die Belegschaft hat das neue System positiv aufgenommen, wobei der Fokus auf einem transparenten Workflow und nicht auf Kontrolle liegt. Positives Feedback von Kunden, besonders zur Live-Visualisierung von Aufträgen im Empfangsbereich, verdeutlicht den Erfolg dieser IT-Umstellung. Diese Schritte zeigen, dass die Branche sich auf die digitale Zukunft einstellt und den Wandel aktiv gestaltet.

Insgesamt zeigt sich, dass die Karosserie- und Lackierbranche in Deutschland auf einem spannenden Weg ist. Sowohl in Königheim als auch in Neuhausen werden durch innovative Ideen und moderne Technologien nicht nur Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch die Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden gesteigert.

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