Heute ist der 25.05.2026 und in Offenburg gibt es aufregende Neuigkeiten aus der Welt der Wissenschaft. Annika Obert, eine talentierte junge Forscherin aus Gengenbach, hat sich erneut in den Fokus gerückt. Die dreimalige Landessiegerin bei „Jugend forscht“ studiert an der Hochschule Offenburg und widmet sich einem Thema, das nicht nur hochaktuell, sondern auch wichtig für die Umwelt ist: umweltfreundliche Akkus. Ursprünglich wollte sie den Vitamin-C-Gehalt von Obst und Gemüse aus dem elterlichen Garten testen – ein ganz anderes Projekt! Doch während ihrer Recherchen stieß sie auf das anorganische Farbpigment Berliner Blau und dessen oxidierte Form, Berliner Braun.

Diese Entdeckung inspirierte sie, einen umweltfreundlichen Akku zu entwickeln, der auf Berliner Blau basiert. Der Clou? Der Akku verwendet Grafitfolie für die Elektroden, die in Europa umweltfreundlich beschafft und entsorgt werden kann. Während der Elektrolyse wird Berliner Blau als Feststoff abgeschieden, und wenn der Akku geladen wird, verändert sich die Farbe der Elektroden – eine Elektrode wird weiß, die andere grün bis braun. Bei der Entladung kehren sie dann zu ihrem ursprünglichen Blau zurück. Ein faszinierender Prozess, der nicht nur technisch spannend ist, sondern auch visuelle Eindrücke liefert!

Forschung und Entwicklung

Annika hat sich intensiv mit der Oberflächenstruktur der getrockneten Elektroden beschäftigt. Im Mikroskop stellte sie fest, dass bei allen Trocknungsbedingungen Risse auftraten, was entscheidend für die energetischen Eigenschaften des Akkus ist. Ihr Engagement und ihre Neugier treiben sie dazu an, nach weiteren Optimierungsmöglichkeiten zu suchen. Das 61. Bundesfinale von „Jugend forscht“ wird vom 28. bis 31. Mai in Herzogenaurach stattfinden, und Annika wird mit ihrem innovativen Projekt sicher die Jury beeindrucken.

Im letzten Jahr belegte sie bereits den zweiten Platz im Bereich Chemie und hat sich damit einen Namen gemacht. Ihre Arbeit ist nicht nur für ihre Schule, das Marta-Schanzenbach-Gymnasium in Gengenbach, von Bedeutung, sondern auch für die gesamte Region. Ihr Projekt mit dem Titel „Untersuchung und Optimierung eines Berliner-Blau Akkumulators“ wurde am Schülerforschungszentrum Xenoplex gefördert, wo sie an der Energiespeicherung mit dem Farbpigment Berliner Blau forscht. Mit einem eigenen Messwerterfassungssystem zur automatischen Datenspeicherung hat sie sogar etwas Eigenes entwickelt!

Die Zukunft im Blick

Annika ist erst 15 Jahre alt und hat bereits beeindruckende Erfolge erzielt. Sie vertrat Baden-Württemberg beim 60. Bundeswettbewerb vom 29. Mai bis 1. Juni 2025 in Hamburg, wo insgesamt 112 Projekte mit 167 Teilnehmenden aus Deutschland präsentiert wurden. Die Herausforderungen waren groß, aber das Engagement des Xenoplex-Teams, unter der Leitung von Claas Rittweger und Dr. Stephan Elge, wurde von Hans-Peter Möschle, dem Vorsitzenden des Trägervereins, gelobt. Es ist ermutigend zu sehen, wie sich junge Talente in der Wissenschaft entfalten und innovative Ideen entwickeln!

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Die Entwicklungen rund um Annika Obert und ihre Forschung sind nicht nur ein leuchtendes Beispiel für den Erfolg junger Wissenschaftlerinnen, sondern auch ein Zeichen für den wachsenden Trend zur Nachhaltigkeit in der Technik. Ihre Arbeit könnte eines Tages dazu beitragen, die Art und Weise, wie wir Energie speichern und nutzen, zu revolutionieren. Man darf gespannt sein, was die Zukunft für sie bereithält und wie ihre Erkenntnisse letztlich in reale Lösungen für eine umweltfreundlichere Welt umgesetzt werden können.