Heute ist der 18.06.2026 und wir blicken auf eine interessante Entwicklung im Ortenaukreis. Hier wird die Abfallentsorgung nicht nur als lästige Pflicht, sondern als wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge wahrgenommen. Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft nimmt dabei eine zentrale Rolle ein und sorgt dafür, dass die Abfälle aus Privathaushalten ordentlich entsorgt werden. Es ist wichtig zu wissen, dass dieser Dienst als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger eingerichtet wurde und ein starkes Motto verfolgt: „Füreinander. Für dich. Für uns. Für alle.“

Die Mitarbeitenden sind das Herzstück dieses Betriebs. Sie sind nicht nur für die Abfallentsorgung zuständig, sondern auch für die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser, die sichere Energieversorgung und die funktionierende Abwasserreinigung. Günter Arbogast, der Geschäftsführer des Eigenbetriebs, hebt hervor, wie wichtig die Sichtbarkeit und Anerkennung der Arbeit dieser Menschen ist. Und das ist mehr als nur ein leeres Wort: Die Abfallwirtschaft hat sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt und ist von einer reinen Entsorgungswirtschaft hin zu einer modernen Ressourcen- und Kreislaufwirtschaft übergegangen.

Technologische Fortschritte in der Abfallwirtschaft

Seit Mai 2006 werden im Ortenaukreis und Landkreis Emmendingen die Haus- und Geschäftsmüllabfälle in einer mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) in Ringsheim behandelt. Hierbei wird das Gas aus dem Vergärungsprozess nicht einfach in die Luft geleitet, sondern im Blockheizkraftwerk in Strom umgewandelt. Das klingt doch schon mal gut, oder? Und die Wärme, die dabei entsteht, wird direkt ins Fernwärmenetz eingespeist. So profitiert die gesamte Region von dieser fortschrittlichen Technologie.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Gewinnung von Trockenmasse, die als Ersatzbrennstoff (EBS) in zugelassenen Anlagen thermisch verwertet wird. Das spart fossile Brennstoffe – ein kleiner, aber wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Zukünftig plant man sogar, Rohstoffe wie Phosphor aus den EBS-Aschen zurückzugewinnen. Diese Innovationskraft zeigt, dass Abfallwirtschaft viel mehr ist als nur Müllentsorgung. Sie wird aktiv zur Ressourcenschonung und zum Umweltschutz beigetragen.

Umfassendes Angebot für die Bürger

Doch was bringt das alles, wenn der Service nicht stimmt? Im Ortenaukreis sind die Bürgerinnen und Bürger gut bedient. Neben der regulären Müllabfuhr stehen jährlich Sperrmüllabfuhren und mobile Sammlungen für Problem- und Elektroabfälle auf dem Programm. Es gibt insgesamt 11 Wertstoffhöfe und 14 Erdaushubdeponien, die eine umfassende Abfallentsorgung garantieren. Wer Fragen hat, kann sich telefonisch unter 0781 805-9600 an die Abfallberatung wenden oder sich auf der Internetseite www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de informieren.

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Insgesamt zeigt der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft im Ortenaukreis, dass Daseinsvorsorge weit über das bloße Entsorgen von Abfällen hinausgeht. Die innovative Herangehensweise, der Fokus auf Ressourcenschonung und die Wertschätzung der Mitarbeitenden schaffen ein Gefühl von Gemeinschaft und Verantwortung. Diese Entwicklungen sind nicht nur fürsorgevoll, sondern auch ein positives Beispiel für andere Regionen.

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