Am Montag, dem 29. Juni, kam es in mehreren Kliniken im Ostalbkreis zu einem unerfreulichen Vorfall: Ein Ausfall des Medizinischen Softwaresystems. Betroffen waren das Stauferklinikum Mutlangen, das Ostalb-Klinikum Aalen und die St. Anna Virngrund-Klinik Ellwangen. Um 17 Uhr wurde die Störung festgestellt, und das Krankenhausinformationssystem (KIS), welches eigentlich dafür gedacht ist, die digitale Steuerung der Patientenversorgung zu gewährleisten, fiel aus. Das ist natürlich ein Albtraum für alle Beteiligten!

Trotz des Ausfalls konnte die Erstversorgung der Patienten durchgehend sichergestellt werden. Das ist das Wichtigste, schließlich kommt es in einem Krankenhaus auf jede Sekunde an. Die Klinikleitung hielt engen Kontakt mit den umliegenden Rettungsdiensten, um die Patientensicherheit nicht zu gefährden. Auch wurde schnell ein Krisenstab einberufen, der sich um die Notfallversorgung kümmerte, die nur für wenige Minuten unterbrochen war. Witzig, dass man in solchen Momenten oft denkt: „Wie gut, dass wir in Deutschland sind!“

Technische Schwierigkeiten und deren Ursachen

Die IT-Abteilung der Kliniken arbeitete mit externen Experten zusammen, um die Störung schrittweise zu beheben. Am Montagabend, um 23 Uhr, konnte der reguläre Betrieb des Netzwerks wiederhergestellt werden. Die genaue Dauer des Ausfalls ist zwar nicht bekannt, aber die Umstände und die Tatsache, dass es sich um ein KIS handelte, werfen Fragen auf. Ein Ausfall solcher Systeme kann dramatische Folgen für die Patientenversorgung haben.

Interessant ist, dass eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) im Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Sicherheitslücken in IT-Systemen von Krankenhäusern untersucht hat. Diese Studie wurde am 07. April 2025 veröffentlicht und zeigt, dass Schwachstellen in der Datenübertragung, Zugangsverwaltung und der Verteilung von Software-Updates bestehen. Tatsächlich wurden betroffene Hersteller bereits über diese Lücken informiert und viele Schwachstellen sind mittlerweile behoben worden. Aber dennoch – solche Vorfälle geben zu denken!

Ein Blick in die Zukunft

Die Ergebnisse dieser Studie werden auf der Medizin-IT-Fachmesse DMEA im kommenden April präsentiert. Es gibt also Hoffnung, dass die Probleme angegangen werden. Handlungsempfehlungen für Hersteller und Krankenhausbetreiber zur Abwehr zukünftiger Angriffe sind in der Mache. Die Studie zeigt auf, wie wichtig Sicherheit in der digitalen Welt ist, insbesondere im Gesundheitswesen. Und sind wir mal ehrlich – wir alle wollen, dass unsere Daten sicher sind und wir im Notfall optimal versorgt werden.

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Wer mehr über die Sicherheit im Gesundheitswesen erfahren möchte, kann sich auf der Website des BSI weiter informieren. Dort gibt es umfassende Informationen und Broschüren, die für die Zukunft wichtig sein könnten. Denn gerade in einem Bereich wie dem Gesundheitswesen ist es unerlässlich, auf dem neuesten Stand zu sein und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die digitale Welt bei aller Bequemlichkeit auch ihre Schattenseiten hat. Aber wir dürfen nicht vergessen: Die Menschlichkeit in der Pflege bleibt, auch wenn die Technik mal ausfällt. Das ist schließlich das Herzstück unserer Gesundheitsversorgung!

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