Heute ist der 26.06.2026 und die Sonne brennt gnadenlos auf die Stadt Aalen im Ostalbkreis. Hier sind die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei bei Temperaturen über 30 Grad im Einsatz. Die Hitze ist zwar drückend, doch das Team hat sich bestens organisiert. Wer hätte gedacht, dass das Unkrautjäten so früh am Morgen um 6 Uhr beginnen kann? Wenn sich die Kollegen am Vorabend einig sind, geht es los. Jürgen Schmidt, ein erfahrener Gärtner, führt das Team an, das in der Aalener Spitalstraße aktiv ist, um sich auf die ACA-Aktion „Aalen City spielt“ vorzubereiten. Mit Rasenmäher, Freischneider und Unkrauthacken geht es der grünen Plage zu Leibe.

Das Bild, das sich hier bietet, ist zwar von der Hitze gezeichnet, aber die Leidenschaft für die Arbeit ist unübersehbar. „Wir haben in den letzten Wochen viel geschafft“, erzählt Jürgen, während er einen Unkrauthacken schwingt. „Die Zwiebeln von Frühjahrsblühern sind bereits ausgegraben und die Sommerpflanzen, wie Salbei und Eisbegonien, stehen nun bereit.“ Neben ihm ist die junge Hannah Arnold, die mit einem Freischneider die Ränder bearbeitet. Sven Selinski kümmert sich um die Bewässerung, denn ein anderer Trupp ist um 6 Uhr mit einem Gießfass unterwegs, um die durstigen Pflanzen zu versorgen.

Über 1000 Pflegeobjekte und ein grünes Gaulbad

In Aalen gibt es über 1000 Pflegeobjekte, darunter Sportanlagen, Spielplätze und Friedhöfe. Man kann sich vorstellen, wie viel Arbeit hinter der Pflege all dieser Flächen steckt. Rund 18.000 Bäume wachsen im öffentlichen Stadtgebiet, und das Team ist stets darum bemüht, diese nicht nur zu erhalten, sondern auch neue, grüne Akzente zu setzen. Aktuell stehen spannende Projekte an, wie die Umwandlung einer Asphaltfläche beim Rathaus in ein grünes Gaulbad oder die Umgestaltung der Stuttgarter Straße mit 1100 Quadratmetern neuem Grün und 57 neuen Bäumen. Das klingt nach einer echten Aufwertung für die Stadt!

Und wenn die Arbeit getan ist, gibt es eine wohlverdiente 15-minütige Vesperpause um 9 Uhr. Ein bisschen Schatten, ein Schluck Wasser – so kann man die Hitze besser ertragen. Jürgen Schmidt, der seine Ausbildung in einer Landschaftsgärtnerei in Oberkochen gemacht hat und seit 1999 für die Stadt Aalen arbeitet, weiß, dass es nicht nur um das Pflanzen und Pflegen geht. Auch Müll wird beseitigt, Vandalismusschäden repariert. „Wir sind auch im Winterdienst aktiv“, fügt er hinzu, was zeigt, wie vielseitig die Aufgaben sind.

Ein Tag im Leben der Stadtgärtnerei

Der Arbeitstag endet mit einer Besprechung im Betriebshof, um die nächsten Schritte zu planen. Hier treffen sich alle, um zu diskutieren, was gut gelaufen ist und was vielleicht besser laufen könnte. Es ist ein ständiger Austausch, der das Team stärkt. Diese Art von Zusammenarbeit, das Miteinander – das ist es, was den Job so besonders macht.

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Inmitten der Hektik und der Hitze zeigt sich, wie wichtig solche Berufe sind. Sie tragen zur Schönheit der Stadt bei und schaffen Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Manchmal denkt man vielleicht nicht darüber nach, aber die Arbeit der Stadtgärtnerei ist ein essenzieller Teil unseres Lebens. Ein bisschen mehr Anerkennung für all das, was hinter den Kulissen passiert, wäre vielleicht nicht verkehrt.

Für mehr Informationen über die Stadtgärtnerei Aalen und ihre Projekte, besuchen Sie bitte die Schwäbische Post.

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