In Pforzheim und der Umgebung hat sich am vergangenen Wochenende eine beeindruckende Gewitterfront zusammengebraut. Die dunklen Wolken zogen über Baden-Württemberg hinweg, brachten jedoch glücklicherweise keine größeren Sachschäden mit sich. Die Polizei Freiburg berichtete sogar, dass „es nichts gab. Das ist an uns vorbeigegangen.“ Trotz zwei Unwetterwarnungen in Tübingen und Stuttgart blieben die größeren Einsätze aus. Lediglich in Calmbach war man gefordert, um Keller auszupumpen.
Ein tragischer Vorfall überschattete jedoch die Wetterkapriolen: In Bruchsal verlor ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und es kam zu einem Frontalzusammenstoß, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Solche Nachrichten lassen einen aufhorchen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor starkem Regen und Gewittern gewarnt, was sich auch in Stuttgart und Karlsruhe in Form von Platzregen und Hagel zeigte. Bretten erlebte kleinere Überschwemmungen, und Hagelereignisse wurden dokumentiert. Die Prognosen deuten darauf hin, dass das Gewitterrisiko in der Nacht zum Montag abnimmt, aber ab Dienstag erneut Gewitter wahrscheinlich sind.
Wetterprognose und Ausblick
Am Montag werden die Höchstwerte zwischen 21 und 25 Grad liegen, während es im höheren Bergland kühler bleibt – um die 18 Grad. Einige Regenschauer sind zu Beginn auf der Schwäbischen Alb nicht ausgeschlossen. Für Dienstag sind Wolken und mögliche Schauer bis zum Mittag angesagt, gefolgt von Gewittern mit Sturmböen am Nachmittag. Die Höchstwerte variieren dann zwischen 19 und 26 Grad. Was für ein Wetterwechsel!
Zur besseren Orientierung in solchen Wetterlagen lohnt sich ein Blick auf die Unwetterzentrale. Dort wird eine Übersichtskarte mit Unwetterwarnungen und Wetterhinweisen für Deutschland bereitgestellt. Solche Informationen sind besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass die Warnungen in zwei Kategorien unterteilt sind: Vorwarnungen und Akutwarnungen. Die Vorwarnungen (in Gelb) werden bis zu 48 Stunden im Voraus ausgegeben, während Akutwarnungen das Eintreffen einer Naturgefahr bestätigen.
Die Warnstufen reichen von Orange für moderates Unwetter bis hin zu Violett für extremes Unwetter. Interessanterweise werden die Unwetterprognosen laufend von Profi-Meteorologen aktualisiert, sodass man sich auf die stets verfügbaren Informationen verlassen kann – rund um die Uhr.
