Übernahme der Kitas „Edelsteinchen“ und „Goldstückchen“ in Pforzheim sichert Zukunft für Kinder
Heute ist der 7.07.2026 und in Pforzheim gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Kindertagesstätten. Die Einrichtungen „Edelsteinchen“ und „Goldstückchen“ stehen vor einem großen Umbruch. Wie kürzlich berichtet wurde, sind die beiden Kitas von der Insolvenz der Kita-Betreibergesellschaft Pro Liberis und Lenitas betroffen. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels! Der Träger miteinanderleben plant, beide Einrichtungen zu übernehmen. Die Stadt Pforzheim unterstützt diesen Schritt und bereitet alles für einen nahtlosen Übergang im Herbst vor.
Am Dienstag wurden die Eltern und das Personal über die aktuelle Situation informiert. Das ist sicherlich nicht die einfachste Nachricht, die man in diesen Zeiten erhalten kann. Aber die Stadt handelt schnell, nachdem sie im Februar 2026 von der Insolvenz des bisherigen Trägers erfahren hat. Die Hauptsache ist, dass der Betrieb der Kitas gesichert wird. Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn hat sich bereits dankbar gegenüber miteinanderleben geäußert. Es ist immer schön zu sehen, wenn sich Organisationen zusammenraufen, um das Wohl der Kinder im Blick zu behalten.
Übernahme und Verantwortung
Maren Biberich, die Vorstandsvorsitzende von miteinanderleben e. V., hat ihre Freude über die zukünftige Verantwortung für die Kitas geäußert und betont, dass man eine gute Zukunft für die Einrichtungen gestalten will. In der Kita „Edelsteinchen“ wurden zuletzt 65 Kinder betreut, darunter 18 Krippenkinder und 47 Kindergartenkinder. Die „Goldstückchen“-Kita hatte ebenfalls 72 Kinder, darunter 11 Krippenkinder und 61 Kindergartenkinder. Das zeigt, wie wichtig diese Einrichtungen für die Gemeinschaft sind.
Bis zur geplanten Übernahme arbeiten alle Beteiligten eng zusammen, um die Voraussetzungen für den Übergang zu schaffen. Das ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt! Schließlich geht es darum, dass die Kinder in einer stabilen und liebevollen Umgebung betreut werden. Solche Situationen können, wie man so schön sagt, auch eine Chance sein – auch wenn das für die betroffenen Eltern und das Personal sicher eine herausfordernde Zeit ist.
Insolvenz in Villingen-Schwenningen
Ein weiterer aktueller Fall aus Deutschland zeigt, dass die Probleme in der Kita-Landschaft nicht nur Pforzheim betreffen. Im benachbarten Villingen-Schwenningen hat der Träger der Kindertagesstätte Kikripp Insolvenz angemeldet. Am 17. April 2026 eröffnete das Amtsgericht Villingen-Schwenningen das vorläufige Insolvenzverfahren. Hier ist Dirk Pehl von der Kanzlei Schultze & Braun als vorläufiger Insolvenzverwalter tätig. Trotz dieser schwierigen Situation läuft der Betrieb der Kindertagesstätte und die Betreuung der Kinder weiterhin in vollem Umfang. Die Löhne und Gehälter der 23 Mitarbeiter sind für drei Monate über Insolvenzgeld abgedeckt – das ist ein Lichtblick in einer eher düsteren Lage.
Die Kikripp-Kita, die 2011 gegründet wurde, betreut rund 70 Kinder, größtenteils im Ganztagesbetrieb. Auch hier wurden Eltern und Personal über die Situation informiert. Solche Insolvenzen betreffen nicht nur klassische Industriebetriebe, sondern auch den sozialen Bereich, der oft als stabil und sicher angesehen wird. Aber wie wir sehen, kann es auch hier zu unerwarteten Wendungen kommen.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation in Pforzheim und Villingen-Schwenningen weiterentwickelt. Die Übernahme der Kitas in Pforzheim könnte ein Beispiel dafür sein, wie man gemeinsam Lösungen findet, während die Herausforderungen in der Kita-Landschaft weiterhin bestehen. Manchmal ist es nur der erste Schritt, der die Weichen für eine positive Veränderung stellt.
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