Ein spektakulärer Zugriff der Bundespolizei hat am Abend des 22. Dezember 2024 am Grenzübergang Waldshut stattgefunden. Ein 33-jähriger Schweizer wurde bei einer Routinekontrolle festgenommen, weil gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Wegen Betrugs war er im Vorjahr zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt worden, zudem musste er weitere 3.077 Euro als Wertersatz leisten. An der Grenze zahlte der Mann jedoch die offenen Beträge von insgesamt 13.077 Euro direkt an die Bundespolizei und konnte so eine mehrmonatige Haftstrafe abwenden, wie Regiotrends berichtete.

Mehrere Festnahmen bei Grenzkontrollen

Ähnliche Kontrollen erbrachten weitere Festnahmen im Raum Waidhaus, wo am Mittwoch und Donnerstag erneut vier gesuchte Täter auf frischer Tat ertappt wurden. Diese hatten ebenfalls offene Geldstrafen, die sie bei den Kontrollen begleichen konnten. Ein 20-jähriger Mann wurde von der Staatsanwaltschaft Ravensburg gesucht, da er eine Geldstrafe von 1.500 Euro wegen Körperverletzung nicht bezahlt hatte. Auch er zahlte bar und konnte somit eine einmonatige Haftstrafe abwenden. Eine Moldauer Polizistin und ein 39-jähriger Mann wegen Steuerhinterziehung entgingen ebenfalls einer Haftstrafe, nachdem sie ihre Geldstrafen bei den Polizei-Checks beglichen, wie Oberpfalz Echo berichtet.

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