Heute ist der 30.05.2026, und während die Temperaturen in Rottweil steigen, sind viele Tierhalter besorgt um das Wohlbefinden ihrer vierbeinigen Freunde. Das Tierheim Rottweil hat wertvolle Tipps veröffentlicht, um Haustiere während der heißen Tage zu schützen. Rebecca Rist, eine Expertin des Tierheims, weist darauf hin, dass Haustiere besondere Aufmerksamkeit benötigen, um Hitzeschäden zu vermeiden. Die Maßnahmen, die im Tierheim ergriffen werden, sind nichts weniger als ein Paradies für die Tiere: Hundepools, Schattenplätze und Kühlmatten stehen bereit, um den Wärmegrad erträglich zu gestalten.

Die Gassizeiten werden auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt, was wohl auch für die Menschen angenehmer ist. Um die Hitze draußen zu halten, werden Türen und Rollläden geschlossen. Ein besonders kreativer Tipp ist das „Tiereis“, das aus gefrorenem Joghurt oder Leberwurstpaste gemacht wird. Der Deutsche Tierschutzbund hat darauf hingewiesen, dass viele Tiere ihre Körpertemperatur nicht durch Schwitzen regulieren können, was das Risiko eines Hitzschlags erhöht. Anzeichen dafür sind extremes Hecheln, starker Speichelfluss, erhöhte Körpertemperatur sowie Apathie oder Unruhe.

Tipps für Tierhalter

  • Morgens lüften und Rollläden schließen.
  • Kühlmatten und ausreichend Wasser bereitstellen.
  • Standventilatoren können helfen, die Luft zu verteilen.

Besonders empfindliche Rassen sind sogenannte Qualzuchten wie Möpse und Perserkatzen. Spaziergänge mit Hunden sollten unbedingt nur morgens oder abends stattfinden – der heiße Asphalt kann zu schmerzhaften Verbrennungen führen. Und, ganz wichtig: Hunde niemals im Auto zurücklassen! Dort können innerhalb kürzester Zeit lebensbedrohliche Temperaturen entstehen. Kleintiere benötigen regelmäßigen Zugang zu schattigen Plätzen und eine Kontrolle über ihren Wasservorrat.

Ein weiterer Punkt, den der Deutsche Tierschutzbund anmerkt, ist der Schutz für Wildtiere. Es empfiehlt sich, flache Wasserschalen für Igel und Vögel bereitzustellen. Diese sollten täglich gewechselt werden, um unsere gefiederten Freunde und anderen Wildtiere bestmöglich zu unterstützen. Die Hitze macht auch vor den Wildtieren nicht halt. Ab 20 Grad Außentemperatur kann ein geparktes Auto für Hunde gefährlich werden, und Kleintieren droht ab 25 Grad ein Hitzekollaps.

Zusätzliche Hinweise zur Hitzebewältigung

Hunde kühlen hauptsächlich durch Hecheln, und das kann bei hohen Temperaturen zu einem echten Problem werden. Sport sollte vermieden werden, Gassirunden müssen verkürzt und schattige Orte aufgesucht werden. Wer denkt, dass der Hund mit langem Fell den Sommer überstehen kann, irrt sich. Regelmäßiges Auskämmen ist notwendig, da ein radikales Scheren zu Sonnenbrand führen kann. Helle, wenig behaarte Stellen benötigen zusätzlichen Sonnenschutz – Sonnencremes mit Lichtschutzfaktor 30 sind hier eine gute Lösung.

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Wie wichtig frisches Wasser ist, sollte nicht unterschätzt werden. Es muss regelmäßig gewechselt und die Schalen gründlich gereinigt werden. Ventilatoren sind für Tiere ungeeignet, doch ein nasses Handtuch über das Gitter kann durch Verdunstung eine angenehme Kühlung erzeugen. Und für die Wildtiere? Flache Wasserstellen sind ein Muss, denn tiefe Eimer ohne Ausstiegshilfe sind einfach nur gefährlich.

Wenn es wirklich zu einem Hitzschlag kommt, erkennt man das bei Hunden an einem glasigen Blick, tiefroter Zunge und starkem Hecheln. Katzen hingegen zeigen Überhitzung durch Unruhe, erhöhten Herzschlag und ebenfalls starkes Hecheln. In solchen Fällen ist schnelles Handeln gefragt: Tiere mit kühlen, nassen Handtüchern abkühlen und sofort zum Tierarzt bringen.

Die Empfehlungen sind klar und einfach: Trinkwasser mehrmals täglich frisch hinstellen (aber bitte nicht eiskalt), Schattenplätze sichern und beim Gassigehen den Asphalt meiden. Manchmal ist es auch einfach wichtig, ein bisschen mehr auf die kleinen Bedürfnisse der Tiere zu achten, besonders in der Hitzewelle, die uns oft heimsucht.

Wenn Sie mehr über diese wertvollen Tipps erfahren möchten, finden Sie die vollständigen Informationen im Artikel des Schwarzwälder Boten sowie auf Nord24.