Heute ist der 6.05.2026 und die Vorfreude auf die Landesgartenschau in Rottweil, die im Frühsommer 2028 stattfinden wird, ist schon jetzt spürbar. Bürgermeisterin Ines Gaehn und die Geschäftsführerin der Landesgartenschau hatten kürzlich einen Rundgang organisiert, an dem etwa 30 Interessierte teilnahmen. Die Neugier war groß, denn die Stadt verwandelt sich mit vielen neuen Projekten, und das wird definitiv einen großen Einfluss auf das Stadtbild haben.

Der Musikpavillon, ein echter Hingucker, ist fast fertig saniert. Bald wird er um einen Kiosk ergänzt – ein perfekter Ort, um sich nach einem entspannenden Spaziergang eine kleine Erfrischung zu gönnen. Allerdings müssen einige Bereiche bis zur Gartenschau eingezäunt bleiben, was, wie man hört, an Vorschriften und Umsatzsteuerregelungen liegt. Ein bisschen schade, aber Sicherheit geht vor!

Neugestaltung und Barrierefreiheit

Der Spielplatz im Stadtgraben wird erst zum Schluss saniert, was bedeutet, dass die kleinen Besucher noch etwas warten müssen. Doch das Warten könnte sich lohnen, denn es gibt viele spannende Veränderungen. Die Hochmaiengasse wird durchgepflastert, und Parkplätze werden entfernt – das wird den Weg für einen neuen Rampenweg ebnen, der für Barrierefreiheit sorgt. Ein wichtiges Thema, das in der heutigen Zeit nicht mehr ignoriert werden kann.

Ein weiteres Highlight wird der Sozialgarten sein, der sich intensiv mit Themen wie Demenz und Alter auseinandersetzt. Das zeigt, dass in Rottweil nicht nur an die Schönheit der Natur gedacht wird, sondern auch an die Bedürfnisse der Gesellschaft. Außerdem wird der Bonifatiusweg saniert und ein Mauergärtlein unterhalb des Kameralamtsgartens angelegt. Hier wird ein kleiner Skulpturenpark entstehen, ebenso wie ein Garten der Teilorte – das klingt nach einer schönen Möglichkeit, die Gemeinschaft zu stärken.

Radwege und Renaturierung

Die Pläne sehen außerdem vor, insgesamt sechs Kilometer neue Radwege anzulegen. Eine neue Brücke wird Radfahrer und Fußgänger über den Neckar und die Bahngleise führen. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch ein großer Schritt zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität. Apropos Neckar – dieser wurde weitestgehend renaturiert. Doch es gibt Herausforderungen, denn ein Biberbau sorgt für Probleme. Um die jungen Weiden zur Uferbefestigung zu schützen, müssen sie mit einem Elektrozaun gesichert werden. Man fragt sich, was der Biber davon hält!

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In den Streuobstwiesen wird eine „Chapelle“ entstehen, die von Architekturstudenten aus Konstanz geplant und von Zimmerleuten aus der Schweiz gebaut wird. Das klingt nach einer spannenden internationalen Zusammenarbeit! Doch nicht alles läuft reibungslos: Die große Veranstaltungsbühne wird auf einer Betonplatte stehen, die über kontaminiertem Boden errichtet wird. Ein kleiner Wermutstropfen inmitten all der positiven Veränderungen.

Für weitere Informationen über die Landesgartenschau in Rottweil können Interessierte die offizielle Webseite besuchen: rw2028.de. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und es bleibt spannend, was die kommenden Jahre bringen. Rottweil wird sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis bieten, wenn die Gartenschau schließlich ihre Tore öffnet!