Ab Montag, dem 4. Mai 2026, wird die Württemberg-Allgäu-Bahn im süddeutschen Raum zur Baustelle. Und das hat für die Pendler und Reisenden einige weitreichende Folgen. Grund für die Sperrung sind Bauarbeiten zur Installation neuer elektronischer Stellwerke in Bad Saulgau und Altshausen, die bis Ende Juli andauern werden. Wenn man bedenkt, dass die Bahn für viele Menschen nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern auch ein Stück Lebensqualität ist, könnte das nicht gerade der beste Zeitpunkt sein, um mit dem Zug zu fahren.
Die erste Phase der Sperrung dauert bis zum 7. Juni. In dieser Zeit wird es keinen Schienenverkehr zwischen Sigmaringen und Riedlingen sowie zwischen Sigmaringen und Aulendorf geben. Aber keine Panik! Es gibt Ersatzbusse, die die betroffenen Strecken bedienen werden. Diese Busse halten an Haltestellen wie dem Sigmaringen ZOB, dem Bahnhof Sigmaringendorf, und dem Aulendorf Busbahnhof – um nur einige zu nennen. Und für die Frühaufsteher gibt es zusätzliche Fahrten in der Tagesrandlage zwischen Sigmaringen und Ehingen (Donau). Das klingt ja fast nach einem Abenteuer, oder?
Details zur Bauphase
Nach dem 7. Juni wird die Situation nicht weniger kompliziert. Vom 8. Juni bis zum 26. Juli wird erneut ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Aulendorf und Mengen eingerichtet. Die genauen Fahrzeiten sind allerdings noch unklar – ein bisschen wie Warten auf den Weihnachtsmann, nur dass man nicht sicher ist, ob er überhaupt kommt. So oder so, die Bahn hat angekündigt, dass die Fahrgäste sich online über aktuelle Verbindungen informieren sollten. Es ist also empfehlenswert, die Zeitplanung im Blick zu behalten.
Ein weiterer Punkt, den man nicht außer Acht lassen sollte: In Aulendorf finden ab dieser Woche Bahnsteigsanierungen statt, die bis zum 26. Mai andauern und ebenfalls zu Zugausfällen führen. Das ist wirklich eine Menge an Umstellungen für die Reisenden! Und, um das Ganze etwas abzurunden, wird es im zweiten Bauabschnitt vom 14. August bis zum 12. Oktober 2026 weitere Arbeiten auf der Strecke Aulendorf-Kißlegg geben.
Die große Digitale Wende?
Doch was steckt hinter diesen umfangreichen Bauarbeiten? Die Deutsche Bahn hat sich dazu entschieden, die Württemberg-Allgäu-Bahn durch die Installation neuer elektronischer Stellwerke zu modernisieren. Allerdings gibt es auch Diskussionen über die künftige Richtung der Bahn. Laut Insiderinformationen plant die Deutsche Bahn, den Ausbau der digitalen Stellwerkstechnik zu stoppen und stattdessen auf herkömmliche Technik zu setzen. Experten befürchten, dass diese Entscheidung die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Bahn beeinträchtigen könnte. Wenn man darüber nachdenkt, ist das schon ein bisschen beunruhigend.
Die DB InfraGO hat festgestellt, dass die digitale Technik teuer und personalkräftig sein könnte. Das Projekt „Digitale Schiene Deutschland“, das den Ausbau des European Train Control Systems (ETCS) umfasst, könnte also auch betroffen sein. Die Diskussionen darüber sind noch im Gange, und es bleibt abzuwarten, wie sich das alles entwickeln wird.
Ein Hinweis für alle, die auf die Ersatzbusse angewiesen sind: Leider können Fahrräder aus Platz- und Sicherheitsgründen nicht mitgenommen werden. Wer also plant, mit dem Rad zu fahren, muss sich etwas anderes einfallen lassen. Am besten einfach vorher informieren und die eigene Reise gut planen!