Heute ist der 12.05.2026 und die Vorfreude auf das große DFB-Pokalfinale am 23. Mai steigt in Stuttgart rasant an. Um 20 Uhr wird es im Berliner Olympiastadion endlich so weit sein – der Titelverteidiger VfB Stuttgart trifft auf den Rekordsieger Bayern München. Und das Besondere: Das 83. DFB-Pokalfinale wird von Sven Jablonski geleitet, einem Schiedsrichter, der in dieser Saison bereits sein Debüt in der Champions League gegeben hat und nun vor einer ganz besonderen Herausforderung steht. Das Finale ist für ihn das erste Endspiel im DFB-Pokal, was für jeden Unparteiischen eine immense Ehre darstellt.
Die Nominierung von Jablonski, die im Rahmen des „Cup Handover“ im Wappensaal des Berliner Rathauses bekanntgegeben wurde, sorgt für viel Gesprächsstoff. Der Schiedsrichter freut sich ungemein und bezeichnet es als Highlight für das gesamte Schiedsrichterteam. In dieser Saison hat er 125 Bundesligaspiele gepfiffen und dabei einige der spannendsten Begegnungen geleitet, unter anderem das Aufeinandertreffen zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern. Die meisten Spiele in der Bundesliga hat er in dieser Saison gepfiffen – ein echter Leistungsträger!
Ein starkes Schiedsrichterteam
Jablonski wird von einem erfahrenen Team unterstützt: Sascha Thielert und Eduard Beitinger werden als Linienrichter fungieren, während Frank Willenborg als vierter und Eric Müller als fünfter Offizieller agieren. Die Video-Assistenten Sören Storks und Christian Fischer, die zum ersten Mal vor Ort in Berlin zum Einsatz kommen, werden sicherlich auch einen entscheidenden Beitrag leisten. Die ganze Aufregung und der Druck, die mit einem solchen Finale einhergehen, sind enorm – und doch scheint Jablonski fest entschlossen, eine gute Leistung abzuliefern.
Knut Kircher, Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH, hat bereits lobende Worte für Jablonskis Fähigkeiten gefunden und bezeichnet ihn als Toptalent. Es bleibt abzuwarten, wie er sich in dieser entscheidenden Partie schlagen wird. Für die Fans, die das Finale live in der ARD und bei Sky verfolgen können, verspricht es ein spannendes Duell zu werden – und für Jablonski wird es mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis.