Heute, am 24. Mai 2026, blicken wir auf ein spannendes Handballspiel, das sich kürzlich in der EWE-Arena in Oldenburg abspielte. Die Frauen des VfL Oldenburg mussten sich in ihrem Playoff-Heimspiel dem TuS Metzingen mit 34:36 geschlagen geben. Trotz eines packenden Spiels war der Ausgang für die Oldenburgerinnen enttäuschend. Um die Emotionen nach dem Spiel zu beschreiben: Sechs Spielerinnen wurden verabschiedet, was zu herzzerreißenden Momenten auf dem Spielfeld führte.

Das Match war ein echter Krimi. Trainer Niels Bötel hatte sein Team gut vorbereitet, doch die Anfangsphase war holprig. Oldenburg kassierte in den ersten sechs Minuten drei Gegentreffer ins leere Tor, weil die Torhüterin Alexandra Humpert nicht im Tor stand. Metzingen nutzte diese Schwäche und zog schnell auf 7:3 davon. Bötel war gezwungen, früh seine erste Auszeit zu nehmen. Doch seine Mannschaft hatte Schwierigkeiten, entschlossen zu agieren, und ließ zahlreiche Chancen ungenutzt. In der 17. Minute lag man bereits mit 8:13 zurück. Erst kurz vor der Halbzeit kam die Aufholjagd in Gang, als Jenny Behrend den Anschlusstreffer zum 15:18 erzielte.

Der Spielverlauf im Detail

Zur Halbzeit stand es 17:18, nachdem Reinemann und Lisa Borutta verkürzen konnten. Im zweiten Durchgang glich Joana Granicka mit einem Siebenmeter zum 18:18 aus. Der VfL Oldenburg schien wieder im Spiel zu sein, als Behrend mit einem Tempogegenstoß ins leere Tor erstmals die Führung übernahm (20:19). Doch Metzingen konterte prompt und stellte die Weichen für die Schlussphase. Oldenburg hatte einige Schwierigkeiten, die sich in drei verwerteten Siebenmetern für Metzingen niederschlugen.

Elf Minuten vor Schluss lagen die Oldenburgerinnen erneut mit 26:29 zurück. Borutta leitete eine letzte Aufholjagd ein, und Granicka glich in der 54. Minute zum 31:31 aus. Doch die Hoffnung währte nur kurz, denn Metzingen setzte sich in der Schlussphase wieder auf zwei Treffer ab. Das war’s dann auch für Oldenburg. Der VfL rutschte durch die Niederlage in der Playoff-Tabelle bis auf einen Punkt an Metzingen heran.

Die Entscheidung steht bevor

Die Entscheidung über den Einzug in die Europa League fällt nun im letzten Playoff-Spiel am kommenden Samstag gegen die Sport-Union Neckarsulm. Oldenburg benötigt mindestens ein Remis, um den fünften Platz zu sichern und möglicherweise in den Europapokal einzuziehen. Bötel äußerte im Anschluss an das Spiel, dass ein Punkt für den Europapokal durchaus möglich gewesen wäre, und blickt nun optimistisch auf das nächste Duell. Die Nerven liegen blank, und die Spannung steigt!

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Es bleibt spannend, denn die Hauptrunde der Handball-Bundesliga bietet auch in dieser Saison viel Dramatik. Der VfL Oldenburg hat im Kampf um die europäischen Startplätze noch alles in der eigenen Hand. Bei Punktgleichheit entscheidet die Tordifferenz, und die Teams kämpfen bis zur letzten Sekunde um jede Möglichkeit. Die EHF European League wartet.

Die Fans werden am Samstag sicher wieder in Scharen in die EWE-Arena strömen. Und wer weiß, vielleicht erlebt Oldenburg ja ein kleines Handballwunder? Einzig die Zeit wird es zeigen. Wer die Details zum Spielverlauf nachlesen möchte, kann dies in der Berichterstattung von NWZonline nachverfolgen oder sich auf der Seite von Handballpapst umsehen hier.