Verena Grawunder neue Leiterin des Hauptamts im Landratsamt Tuttlingen
In Tuttlingen gibt es spannende Neuigkeiten aus dem Landratsamt! Verena Grawunder wurde am 21. Mai durch den Kreistag zur neuen Leiterin des Hauptamts gewählt. Landrat Stefan Bär gratulierte ihr zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe und hob ihre hervorragende Arbeit und interne Erfahrung hervor. Grawunder bringt eine Menge an Fachwissen mit, denn zuvor war sie stellvertretende Hauptamtsleiterin und Sachgebietsleiterin für Personalentwicklung, Zeitwirtschaft und Gehalt. Seit 2019 ist sie beim Landratsamt Tuttlingen tätig und hat ein Bachelorstudium in Public Management erfolgreich abgeschlossen.
In ihrer neuen Rolle trägt Grawunder die Verantwortung für rund 20 Mitarbeitende im Hauptamt. Dieses Querschnittsamt unterstützt alle Fachbereiche der Kreisverwaltung mit wichtigen Serviceleistungen. Ein zentraler Bestandteil des Hauptamts ist der Personalservice, der als Anlaufstelle für alle Beschäftigten fungiert. Das Aufgabenspektrum reicht von der Personalgewinnung, -betreuung, über die monatliche Entgeltabrechnung bis hin zur Personalentwicklung und Weiterbildung. Grawunder selbst äußerte, dass das Hauptamt ein zentraler Baustein der Verwaltung ist und sie gute Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden schaffen möchte. Die langjährige Leiterin des Hauptamts hat übrigens auf eigenen Wunsch ihre Arbeitszeit reduziert und um eine neue Aufgabe innerhalb der Landkreisverwaltung gebeten. Wer mehr über Grawunders Werdegang erfahren möchte, findet weitere Informationen in einem Artikel der Schwäbischen Zeitung.
Ehrung langjähriger Mitarbeiterinnen
Ein weiterer Grund zur Freude am Landratsamt Tuttlingen war die Feier zur Ehrung von 15 langjährigen Mitarbeiterinnen, die am 20. Oktober 2025 im Schaftstall des Freilichtmuseums Neuhausen ob Eck stattfand. Auch Landrat Bär war vor Ort und würdigte die Jubilarinnen, die auf 25 Dienstjahre zurückblicken können. Er betonte, wie wichtig Erfahrung und Loyalität in der öffentlichen Verwaltung sind. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich diese Frauen über die Jahre hinweg für das Gemeinwohl und die Menschen im Landkreis eingesetzt haben. Die Kontinuität in den Behörden wurde als entscheidend für den Erfolg hervorgehoben.
Jede Jubilarin erhielt eine Urkunde und ein Präsent, was sicherlich ein schöner Moment für alle Beteiligten war. Unter den Geehrten waren Namen wie Ulrike Haack, Nina Hipp und Ingeborg Hauser. Das sind alles Frauen, die viel für ihre Gemeinden geleistet haben. Hinter solchen Ehrungen steckt nicht nur Wertschätzung, sondern auch das Gefühl, dass die Arbeit im öffentlichen Dienst von Bedeutung ist. Mehr über diese Feier und die Jubilare kann man in einem Bericht des Wochenblatts nachlesen.
Die Herausforderungen der Zukunft
Doch während solche Feiern ein Grund zur Freude sind, gibt es im öffentlichen Dienst auch Herausforderungen. Laut Studien herrscht bereits ein erheblicher Personalmangel, der sich in den kommenden Jahren nur noch verschärfen wird. Es wird zunehmend notwendig, zusätzliche Fachkräfte zu gewinnen und sie langfristig zu binden. Junge Menschen finden die Möglichkeit der Verbeamtung zwar attraktiv, assoziieren jedoch oft veraltete Arbeitsumgebungen mit der öffentlichen Verwaltung.
Ein attraktiver Arbeitgeber sollte flexible Homeoffice-Regelungen und digitales Arbeiten bieten. E-Akten und digitalisierte Prozesse spielen eine entscheidende Rolle dabei, die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zu erhöhen. Es wird sogar untersucht, welche Präferenzen Mitarbeitende in Bezug auf digitale Arbeitsweisen haben. Eine Studie, die in Kooperation mit der Gewerkschaftsjugend des „dbb beamtenbund und tarifunion“ durchgeführt wird, zielt darauf ab, evidenzbasierte Entscheidungen für eine verbesserte digitale Arbeitsgestaltung zu ermöglichen. Das Ziel ist klar: den öffentlichen Dienst zukunftstauglich zu gestalten und im Wettstreit um Fachkräfte konkurrenzfähig zu bleiben. Wenn du mehr über diese Entwicklungen erfahren möchtest, kannst du einen Blick auf die Website der Universität Potsdam werfen.
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