Heute, am 18. Mai 2026, dürfen wir einer spannenden Neubesetzung in der katholischen Seelsorge in der Region Villingen-Schwenningen einen großen Raum widmen. Der neue Pfarrer von Brigachtal, Janusz Liszka, hat seine Arbeit aufgenommen und bringt frischen Wind in die Gemeinden. Geboren am 17. März 1983 in Debica, Polen, bringt Liszka eine Vielzahl von Erfahrungen und eine beeindruckende Reise mit. Sein Weg führte ihn durch verschiedene Pfarreien, unter anderem die polnische Mission in Offenbach und die von Karlsruhe, bevor er schließlich in der neuen Pfarrei in Villingen tätig wurde. Er hat sich als Seelsorger in Rietheim und im Münster eingebracht und ist nun für Brigachtal, Unterkirnach, Pfaffenweiler und Tannheim zuständig.

Die Menschen stehen für Liszka im Mittelpunkt seines Schaffens. An Sonntagen hält er in allen Gemeinden je zwei Gottesdienste und bietet auf Anfrage Besuche im Klinikum an. Das Ziel? Erfahrungen sammeln und die Menschen kennenlernen! Er sieht sich als Teil der Gemeinschaft und plant, aktiv an lokalen Veranstaltungen teilzunehmen. So wird er zum Beispiel bei der Brigachtaler Fasnet anzutreffen sein und hat bereits die Landjugend am Palmsonntag unterstützt, die ihr 40-jähriges Jubiläum feierte. Es ist offensichtlich, dass Liszka sich um die Menschen kümmert – und die Menschen um ihn.

Ein Mann mit vielen Talenten

Janusz Liszka spricht gut Deutsch und plant, ab September Religionsunterricht in Schulen zu geben. Damit zeigt er nicht nur sein Engagement für die Kinder und Jugendlichen, sondern auch seine Bereitschaft, in die Gesellschaft einzutauchen und eine Verbindung zu den jüngeren Generationen aufzubauen. In seiner Freizeit fährt er gerne Fahrrad, schaut Fußball und ist ein Fan des Eishockeys – besonders der Wild Wings. Die Kontakte zum FC Brigachtal sind dabei vielleicht ein kleiner Vorteil, um sich noch schneller in die lokale Sportlandschaft einzufügen.

Seine berufliche Laufbahn ist bemerkenswert. Liszka hat sich kontinuierlich weitergebildet, um das Pfarrexamen abzulegen, und er bringt eine vielfältige Erfahrung aus verschiedenen Missionsarbeit und Pfarreien mit. Diese Vielseitigkeit könnte ihm helfen, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Gemeinden gerecht zu werden. Seine Vorfreude, den Schwarzwald zu erkunden, zeigt seine Neugier und Offenheit für neue Herausforderungen.

Ein Blick auf die Seelsorge

In der Diözese regt Paul Notz, der kürzlich als Präses des VKL verabschiedet wurde, an, weitere Wallfahrten zu organisieren. Seelsorge ist, wie er sagt, Nähe zu den Leuten. Notz, der für den Dienst „cura familia“ zuständig war, der Betriebshelfer:innen auf Bauernhöfe vermittelt, hat die Bedeutung der Gemeinschaft in ländlichen Gebieten immer betont. Auch Liszka wird diese Nähe zu den Menschen sicherlich wichtig sein. Die Erinnerungen von Notz an seine Zeit, wie die bleibenden Erlebnisse mit Jugendlichen und das Kopieren von Liedblättern, verdeutlichen die Herausforderungen, aber auch die vielen kleinen Freuden, die die Seelsorge mit sich bringt.

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Wenn Sie mehr über die Pfarrei und die Aktivitäten von Pfarrer Liszka erfahren möchten, finden Sie weitere Informationen auf dieser Website. Und für alle, die sich für die Seelsorge im Allgemeinen interessieren, lohnt ein Blick in die Überlegungen von Paul Notz, die unter diesem Link zu finden sind.