Heute ist der 16.06.2026 und im Zollernalbkreis hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) eine beeindruckende Bilanz gezogen: Über 22.000 Einsätze wurden verzeichnet! Dies zeigt, wie wichtig die Arbeit der Rotkreuzler in der Region ist. Eine kürzlich stattgefundene Versammlung in der Ebinger Festhalle brachte 267 Delegierte aus 24 Ortsvereinen zusammen, und die Stimmung war entsprechend lebhaft. Gastgeber Stefan Meinzer vom DRK Ebingen führte durch den Abend, an dem auch zahlreiche Ehrengäste anwesend waren.

Heiko Lebherz, der Vorsitzende des Kreisverbands, berichtete über die erfolgreiche Mitgliederwerbung, die nicht nur die sozialen Medien einbezog, sondern auch eine bemerkenswerte Zahl von 882 neuen passiven Fördermitgliedern hervorbrachte. Damit zählt der Kreisverband nun stolze 12.380 Mitglieder. Das hat auch finanzielle Früchte getragen: Rund 6.410 Euro an Spenden flossen in die Kassen, eine erfreuliche Entwicklung im Vergleich zu vor einem Jahrzehnt, als es noch etwa 16.000 Fördermitglieder gab.

Herausforderungen und Entwicklungen

Die Unterstützung für die Ortsvereine steht ganz oben auf der Agenda von Lebherz, der ihnen Hilfestellung bei der Verbesserung ihrer Vereinsarbeit anbietet. Jährlich bildet der Kreisverband fünf Personen zu Notfallsanitätern aus, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Dabei ist der Fahrzeugbestand durchaus beeindruckend: Fünf Notarztfahrzeuge, 16 Krankentransportwagen und zehn Rettungswagen, die allesamt mit neuer Technik ausgestattet werden. Die Investitionen in die technische Ausstattung belaufen sich auf etwa 750.000 Euro, was nicht ganz billig ist.

Allerdings gibt es auch Herausforderungen. Aufgrund finanzieller Gründe muss im Oktober ein Rettungswagen abgegeben werden. Zudem steht eine neue Rettungswache für 1,1 Millionen Euro auf dem Plan, von der 90 Prozent durch Zuschüsse gedeckt werden. Die Notwendigkeit einer neuen Leitstelle in Weilstetten, die für 2028 geplant ist, wurde ebenfalls thematisiert, vor allem nachdem im letzten Jahr 187.453 Anrufe bei der aktuellen Leitstelle eingingen. Ein echter Hammer, wenn man bedenkt, dass 22.714 Einsätze der Rettungswagen und 4.549 Einsätze des Notarztes verzeichnet wurden!

Gemeinschaft und Zukunft

Eine bemerkenswerte Veränderung gab es in Bezug auf Altkleider: Alle Container-Standorte wurden abgebaut, was für einige sicher überraschend ist. Wirtschaftsprüfer Rainer Radke stellte fest, dass die Finanzen des DRK eine hohe Ordnungsmäßigkeit aufweisen – das ist beruhigend zu hören. Albstadts Bürgermeister Steve Mall lobte die engagierte Jugendarbeit der 24 Ortsvereine, bei der über 600 junge Menschen aktiv sind. Das zeigt, wie wichtig die Gemeinschaftsarbeit ist.

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Die Delegierten für die Landesversammlung wurden gewählt, und unter ihnen finden sich Namen wie Markus Maute, Dietmar Dieter und Helga Krajka. Ihr Engagement für die Rotkreuzarbeit ist nicht zu unterschätzen und wird sicherlich auch in Zukunft Früchte tragen.

Die Entwicklungen im Zollernalbkreis sind ein spannendes Beispiel dafür, wie wichtig ehrenamtliches Engagement und die Unterstützung durch die Gemeinschaft sind. Man merkt, dass hier viel Herzblut in die Arbeit des DRK gesteckt wird, und das ist einfach nur beeindruckend.

Für weitere Informationen, siehe auch die ausführliche Berichterstattung auf Schwarzwälder Bote.

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