Am Donnerstag, den 23. April 2026, öffnet die Energieagentur Zollernalb die Türen zu einem besonderen Tag, der sich ganz dem Thema Energie widmet. Der Veranstaltungsort, Bahnhofstraße 22 in Balingen, ist ab 9 bis 18 Uhr für alle Interessierten zugänglich, wobei der Zugang über die Mörikestraße erfolgt. Hier können Hauseigentümer, Mieter, Unternehmen und Kommunen alles rund um die Themen Heizungstausch, Photovoltaik und energetische Sanierungen erfahren. Vor allem die Fördermöglichkeiten sind von großem Interesse, da sie helfen, die Energiewende vor Ort umzusetzen. Fachleute stehen bereit, um erfolgreiche Projekte aus der Region vorzustellen und individuelle Gespräche anzubieten – eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Wie wichtig solche Initiativen sind, zeigt sich auch in den aktuellen Förderprogrammen der Bundesregierung. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt gezielt die Sanierung von Gebäuden, um Energiekosten zu sparen und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Diese Förderung wird auch über den Jahreswechsel 2023/2024 fortgeführt. Ab 2025 werden die Programme unter Berücksichtigung der Regelungen zur vorläufigen Haushaltsführung weitergeführt. Anträge für effiziente Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle oder Heizungsoptimierung können beim BAFA gestellt werden, während die KfW die restlichen Anlagen zur Wärmeerzeugung fördert.

Fördermöglichkeiten für Neubauten und Sanierungen

Die BEG umfasst drei Teilprogramme: BEG WG für Wohngebäude, BEG NWG für Nichtwohngebäude und BEG EM für Einzelmaßnahmen. Antragsberechtigt sind nicht nur Hauseigentümer, sondern auch Wohnungseigentümergemeinschaften, Unternehmen und Kommunen. Eine Besonderheit ist, dass für bestimmte Maßnahmen die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten erforderlich ist. Der EEE erstellt eine technische Projektbeschreibung und nach Abschluss der Maßnahme einen technischen Projektnachweis. Das klingt alles sehr bürokratisch, ist aber ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen auch wirklich effektiv sind.

Wer denkt, dass das Thema Förderung damit abgeschlossen ist, irrt sich! Die staatliche Förderbank KfW bietet Zuschüsse für neue klimafreundliche Heizungen bis zu 70 Prozent an. Hierbei können Kosten bis zu 30.000 Euro gefördert werden, maximal jedoch 21.000 Euro. Die Heizungsförderung läuft über nachträglich ausgezahlte Zuschüsse, was bedeutet, dass man zuerst in Vorleistung gehen muss. Wer das nicht möchte, kann alternativ einen Ergänzungskredit über das KfW-Programm 358 beantragen. Es gibt also viele Wege, um die eigene Immobilie energetisch auf den neuesten Stand zu bringen!

Übrigens: Wer sein Haus selbst nutzt und es mindestens zehn Jahre alt ist, hat auch die Möglichkeit, von steuerlichen Förderungen zu profitieren. Bis Ende 2029 kann man bestimmte Maßnahmen absetzen, was sicher für viele ein Anreiz ist, die eigenen vier Wände energetisch zu sanieren. Diese Regelungen sind besonders wichtig, da die Koalition aus Union und SPD plant, Anpassungen bei den Förderprogrammen vorzunehmen. Man kann also gespannt sein, wie sich die Situation entwickeln wird.

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