Heute ist der 9. Mai 2026, und das Geschehen im Zollernalbkreis hält uns alle auf Trab! Bald beginnen die Arbeiten an der Kreisstraße 7125, die das Balinger Wohngebiet Schmiden mit Engstlatt verbindet. Das Landratsamt hat sich entschlossen, den Fahrbahnbelag zu erneuern, und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Die ersten Maschinen sollen am Montag, den 11. Mai 2026, anrollen. Und ja, wir sprechen hier nicht von kleinen Schönheitsreparaturen – das wird ein umfassendes Projekt!
Die Pläne sind ehrgeizig: Die bituminöse Deckschicht wird erneuert, und dabei werden auch Reparaturstellen, Unebenheiten, Risse und Verdrückungen beseitigt. Wer schon mal über diese Straße gefahren ist, weiß, dass es an der Zeit war. Außerdem wird der Fahrbahnaufbau verstärkt, und der Einmündungsbereich bei Schmiden bekommt ein Upgrade. Auch die Straßenentwässerungsanlagen entlang der Strecke stehen auf der Liste. Das Ganze hat seinen Preis – rund 665.000 Euro werden dafür aufgebracht, finanziert durch den Zollernalbkreis, die Stadt Balingen und den Zweckverband Abwasserbeseitigung Balingen. Wenn alles nach Plan läuft, könnten die Arbeiten bis Ende Juni 2026 abgeschlossen sein.
Umleitungen und Einschränkungen
Doch aufgepasst, Autofahrer! Während der Bauzeit wird die Kreisstraße voll gesperrt. Eine Umleitung ist über die Ostdorfer Straße in Balingen und die Auf Jauchen ausgeschildert. Auch der Radweg zwischen Schmiden und Engstlatt wird gesperrt – umfahren müsst ihr diesen ebenfalls über Balingen. Aber keine Sorge: Die Zufahrt zum Grüngutplatz bleibt während der Bauarbeiten möglich. Immerhin etwas Positives in dieser Zeit der Umstellungen!
Parallel dazu wird in Balingen ein Teilbereich des Fahrbahnbelags in der Hölzlestraße saniert, wo Bordsteine und Gehwegoberflächen erneuert werden. Es ist also eine rege Bautätigkeit, die nicht nur die Straße, sondern auch die Umgebung auf Vordermann bringt. Man könnte fast meinen, die Stadt hat sich vorgenommen, alles gleichzeitig in Schuss zu bringen!
Finanzierung der Infrastruktur
Ein so umfangreiches Projekt braucht nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur erfolgt aus verschiedenen Quellen. Der größte Teil – etwa zwei Drittel – stammt aus dem Steueraufkommen, während knapp ein Drittel der Mittel aus der Lkw-Maut fließt. Diese Maut wurde 2005 eingeführt und hat einen Systemwechsel zur Nutzerfinanzierung eingeleitet. Die Einnahmen aus der Maut werden seit 2011 ausschließlich für Bundesfernstraßen verwendet. Das ist wichtig, um den hohen Standard des Verkehrsnetzes aufrechtzuerhalten.
Die Mittel im Verkehrshaushalt stehen in Konkurrenz zu anderen Politikfeldern, wie Bildung oder Forschung. Hier ist also strategisches Denken gefragt! Der Bund stellt den Ländern Investitionsmittel für Verkehrsverbesserungen zur Verfügung – die Länder entscheiden dann eigenverantwortlich über deren Verwendung. Man kann also sagen, dass hier eine gewisse Eigenverantwortung gefragt ist, um die Prämisse „Erhalt vor Aus- und Neubau“ zu verfolgen.
Die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und privatem Know-how in öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP) zeigt bereits Effizienzgewinne, und die Projekte werden oft schneller realisiert. Das bringt einen zusätzlichen volkswirtschaftlichen Nutzen und lässt uns hoffen, dass solche Projekte auch in Zukunft zügig angepackt werden.