Manchmal ist es ganz erstaunlich, was die kleinsten Fragen bei großen Themen auslösen können. So fragte ein vierjähriger Junge seine Eltern, ob er Sauerampfer essen dürfe. Die Antwort seiner Mutter, Melissa Göppel, war klar: Ja, aber nur in Maßen und nicht die Art, die er gefunden hat. Melissa und ihr Partner Severin Göppel aus Pichl (Aindling) sind nicht nur Eltern, sondern auch leidenschaftliche Kräuterpädagogen. Sie bieten regelmäßig Kräuterwanderungen und Workshops an, um die Geheimnisse der Natur zu lüften.

Beide haben ihre Ausbildung in Wild- und Heilkräuterpädagogik an der Heil- und Wildkräuterakademie in Friedberg absolviert. Diese Kombination aus Wissen und praktischer Erfahrung lässt sie zu wahren Experten auf ihrem Gebiet werden. Am 20. Juni, also nur einen Tag nach dem heutigen Datum, veranstaltet Melissa einen Workshop mit dem Titel „Die Kraft der Frauenkräuter“. Dabei geht es unter anderem um Himbeerblätter, die für die Linderung von Regelschmerzen empfohlen werden – allerdings sollte man sie in den ersten Monaten der Schwangerschaft meiden. Schafgarbe, eine der vielen Kräuter, die sie vorstellen, wird als krampflösend und blutstillend beschrieben.

Spannende Workshops und Kräuterwissen

Severin hat ebenfalls etwas auf Lager: Am 27. Juni wird sein Männer-Kräuterworkshop „Herbs on Fire“ stattfinden. Hier wird Kräuterkunde mit Bushcraft kombiniert – das klingt nach einem Abenteuer! Teilnehmer können selbst Kräuter sammeln und anschließend über offenem Feuer kochen. Wer Freude an der Natur hat, sollte sich diesen Workshop nicht entgehen lassen. Übrigens, am 25. Juli ist eine weitere Kräuterwanderung geplant, die ebenfalls vielversprechend klingt.

Melissa hat zudem eine Fortbildung zur Wild- und Heilkräuterpädagogin begonnen, was zeigt, dass sie sich immer weiterentwickeln möchte. Ihre Workshops sind nicht nur in der Natur ein Erlebnis – sie bieten auch auf Märkten eine Plattform, um ihr Wissen zu teilen. Giersch, der als Vitamin-C-Bombe gilt, eignet sich hervorragend für Pesto oder Kräutersalz, und auch Löwenzahn findet seinen Platz in der Küche. Er ist nicht nur essbar, sondern hilft auch bei der Entgiftung der Leber.

Online-Lernen und Gemeinschaft

In einer Zeit, in der Online-Kurse boomen, gibt es auch Skepsis gegenüber diesen Formaten. Doch sie bringen einige Vorteile mit sich: Man kann alle Pflanzenstadien jederzeit sehen, von der ersten Knospe bis zur reifen Frucht, und die Detailfotos sind oft viel eindrucksvoller als das, was man im Freien sieht. Flexibilität ist ein weiteres Plus – man kann lernen, wann es einem am besten passt, ohne Urlaubstage nehmen oder reisen zu müssen. Das schafft Raum für eine aktive Community, die sich gegenseitig unterstützt.

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Die Ausbildung zur Kräuterpädagogik umfasst auch monatliche Live-Frage-&-Antwort-Sessions mit Elisabeth, die eine tolle Möglichkeit bieten, Fragen zu stellen oder einfach nur zuzuhören. Diese Treffen finden online über Zoom statt, und alle Sessions werden aufgezeichnet, sodass sie später jederzeit abgerufen werden können. Das sorgt für ein echtes Gemeinschaftsgefühl unter den Teilnehmern und hält die Motivation hoch.

Wer interessiert ist, kann sich direkt bei Melissa Göppel (0176/47309482) oder Severin Göppel (01515-6055546) anmelden. Das Wissen über die Natur und ihre Schätze ist ein Geschenk, das sie bereitwillig teilen. Wie schön ist es, dass wir in unserer Region solche Möglichkeiten haben, die uns die Wunder der Kräuter näherbringen!

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