Gestern, am 12. Mai 2026, war ein rabenschwarzer Tag für die Borussia Mönchengladbach. Die Mannschaft musste sich mit 1:3 gegen Augsburg geschlagen geben, und das hat nicht nur für Frust auf dem Platz gesorgt. In einem aktuellen Podcast haben Karsten Kellermann und Thomas Grulke die Partie analysiert und besonders die Leistung von Franck Honorat in den Fokus gerückt. Der Flügelspieler konnte einmal mehr nicht überzeugen und hat damit seine ohnehin schon schwache Saison weiter bestätigt. Das lässt die Frage aufkommen: Wo bleibt das Potenzial, das alle in ihm sehen? Es gibt nicht nur auf dem Platz Probleme, sondern auch in der Trainerfrage, die durch diese Niederlage wieder angeheizt wurde.

Die Diskussion um die Zukunft von Cheftrainer Gerardo Seoane wird lauter, nachdem die Borussia seit April in sechs Bundesligaspielen nur zwei magere Punkte gesammelt hat. In einem Interview mit Sky brach Seoane sogar ab, als die Fragen zu seiner Zukunft kamen. Sein Vertrag läuft bis 2026, aber die Fans zeigen sich unzufrieden. Sport-Geschäftsführer Roland Virkus plant, nach der Saison Gespräche über die Trainerfrage zu führen. Angesichts der vielen Gegentore (16, die meisten seit dem 28. Spieltag) und des Abstiegs auf Rang zehn wird klar: Die nächste Zeit wird entscheidend für den Verein.

Die Ambitionen von Franck Honorat

Ein Lichtblick könnte Franck Honorat sein, der trotz seiner bisherigen Leistung seinen Vertrag bei Borussia Mönchengladbach verlängert hat. Er fühlt sich mit dem Klub verbunden und schätzt familiäre Werte, Loyalität und Respekt. Nach zwei Jahren der Eingewöhnung sieht er sich sowohl als Spieler als auch als Familienvater als angekommen. In der kommenden Saison hat er sich hohe Ziele gesetzt: Zehn Tore und zehn Assists möchte er erreichen. Dabei will er seine Spielweise weiterentwickeln und nicht nur auf seine Geschwindigkeit setzen. Es bleibt abzuwarten, ob ihm das gelingt.

Besonders positiv hebt Honorat hervor, dass Neuzugang Haris Tabakovic etwas Französisch spricht, was die Kommunikation im Team erleichtert. Dennoch bleibt die Frage, ob die Borussia das Potenzial ihrer Spieler wirklich ausschöpfen kann. Es wäre schade, wenn die Talente im Kader nicht zur Geltung kommen. Schließlich ist Honorat überzeugt, dass Defensivverhalten eine Teamaufgabe ist, und das gilt vor allem, wenn die Mannschaft in dieser Saison so viele Gegentore kassiert hat.

Ausblick auf die Zukunft

Das letzte Saisonspiel gegen die TSG Hoffenheim steht bevor und beide Reporter im Podcast erwarten, dass Hoffenheim mindestens zwei Tore erzielt. Die Aufstellungswünsche und Ergebnisprognosen hören sich nicht gerade optimistisch an, aber vielleicht gelingt es der Borussia ja, die Wende herbeizuführen. Die Diskussion um den Kaderumbau und die Herausforderungen, die auf Sportchef Rouven Schröder zukommen, sind ebenso wichtig. Der Transfersommer wird entscheidend für die Zukunft des Vereins sein, und die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Situation entwickelt.

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Die Lage ist angespannt und die kommenden Wochen werden zeigen, ob Borussia Mönchengladbach die Kurve bekommt. Ein weiteres Abrutschen in der Tabelle könnte die Diskussion um die Trainerfrage weiter anheizen und den Kaderumbau erschweren. Bleibt nur zu hoffen, dass die Spieler um Honorat ihr Potenzial besser ausschöpfen und die Borussia wieder auf die Erfolgsspur zurückfindet.

Für weitere Informationen und tiefere Einblicke in die Geschehnisse rund um die Borussia kann der Podcast „Stimme des Westens zum Hören“ auf rp-online.de und allen Podcastplattformen angehört werden.