Heute ist der 21.05.2026 und wir blicken gespannt auf die aufregenden Geschehnisse in der Easycredit Basketball-Bundesliga, wo die BMA 365 Bamberg Baskets und ratiopharm Ulm in der Viertelfinalserie aufeinandertreffen. In einem packenden zweiten Spiel, das in der Brose Arena stattfand, konnten die Bamberger einen weiteren Sieg einfahren und stehen nun mit 2:0 in der Best-of-Five-Serie gut da. Das erste Spiel gewannen sie bereits mit 80:74, und nun folgte ein knapper 90:87-Sieg, der die Zuschauer in seinen Bann zog.
Die Partie war geprägt von enormer Intensität und physischem Spiel, was sich auch in der Zuschauerzahl von 5.360 manifestierte. In den ersten 20 Minuten wechselte die Führung gleich elfmal zwischen den beiden Teams. Bamberg startete besser und führte zunächst mit 8:4, doch Ulm gab nicht auf und konnte durch den starken Mark Smith, der am Ende des Spiels 29 Punkte erzielte, immer wieder zurück ins Spiel finden. Zur Halbzeit lag Bamberg mit 41:42 hinten, was die Nervosität im Team und bei den Fans deutlich spüren ließ.
Drama in der Brose Arena
Die zweite Halbzeit begann für Bamberg nicht optimal; Ibi Watson, der bis dahin der Topscorer mit einem Schnitt von 16,0 Punkten war, verletzte sich früh und musste das Spiel verlassen. Dennoch schafften es die Bamberger, bis kurz vor Ende des dritten Viertels mit sieben Punkten in Führung zu gehen und sogar mit 13 Punkten (73:60) vor dem letzten Abschnitt zu dominieren. Doch Ulm gab sich nicht geschlagen. Sie starteten das vierte Viertel mit einem beeindruckenden 12:0-Lauf und glichen tatsächlich auf 73:72 aus. Ein wahrer Krimi!
Das Spiel nahm noch einmal richtig Fahrt auf. Bamberg reagierte mit einem 7:0-Lauf und stellte den alten Abstand mit 84:76 wieder her. Doch die letzte Minute war ein echter Nervenkrimi: 17 Sekunden vor dem Ende lag Bamberg nur noch mit drei Punkten (87:84) vorne. Zach Ensminger verwandelte zwei Freiwürfe, die auf 89:84 erhöhten. Ulms Thomas Klepeisz traf einen Dreier und verkürzte auf 89:87 – die Spannung war kaum auszuhalten. Bamberg verwandelte nur einen von zwei Freiwürfen 4,3 Sekunden vor Schluss, und Klepeisz hatte die Möglichkeit, das Spiel auszugleichen, doch sein Wurf traf nur den Ring. Die Freude auf Seiten der Bamberger war riesig, während die Ulmer enttäuscht die Köpfe hängen ließen.
Ausblick auf das nächste Spiel
Mit diesem Sieg hat Bamberg nun drei Matchbälle und die Chance, schon im nächsten Spiel, das am Samstag in Neu-Ulm stattfindet, alles klar zu machen. Trainer Anton Gavel äußerte sich nach dem Spiel zuversichtlich, während sein Kollege Ty Harrelson von Ulm die Herausforderung anerkannte, die sein Team nun hat. Es bleibt abzuwarten, ob Ulm die Wende schaffen kann oder ob Bamberg den Sack zu macht – die Spannung bleibt auf jeden Fall hoch!
