Am vergangenen Wochenende verwandelte sich Coburg in die Samba-Hauptstadt Europas. Das internationale Samba-Festival lockte zehntausende Besucher an, die bei hochsommerlichen Temperaturen die Straßen und Plätze der Stadt bevölkerten. Die Veranstalter waren begeistert und ziehen ein positives Fazit. Rolf Beyersdorf, der Veranstalter, zeigte sich stolz auf die glücklichen Gesichter der Gäste, auch wenn die Besucherzahlen noch hinter den Rekorden aus der Zeit vor der Corona-Pandemie zurückblieben, als bis zu 200.000 Besucher das Festival besuchten. Ein Schmorbrand in der Herrngasse, der zum Glück glimpflich endete, war das einzige kleine Malheur in einem ansonsten gelungenen Fest.
Das Festival, das drei Tage dauerte, hat sich seit den frühen 1990er-Jahren als kulturelle Institution etabliert und zieht mittlerweile auch internationale Sambistas, Capoeiristas sowie Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt an. Es ist das zweitgrößte Samba-Festival weltweit, nur übertroffen vom Karneval in Rio de Janeiro. Mehrere zehntausend Menschen aus verschiedenen Ländern kamen zusammen, um die Rhythmen und Farben der Samba zu feiern. Quelle

Ein buntes Programm für alle

Der Startschuss fiel am Freitag um 11.30 Uhr mit dem Event „Samba Total“, das auf allen Bühnen und Spielflächen stattfand. Die Atmosphäre war von Beginn an elektrisierend. Ein Höhepunkt des ersten Tages war der Tanz-Wettbewerb „Rainha de Bateria 2026“ um 13 Uhr am Schlossplatz. Für Familien gab es die SÜC-Familienlounge, die von 11 bis 17 Uhr im Rondell am Schlossplatz zahlreiche Aktivitäten für Kinder bot. Ab 20 Uhr traten auf den Hauptbühnen am Schlossplatz, Marktplatz und Albertsplatz Künstler wie AAINJAA, Nice Ferreira und Vando Oliveira auf, während Bravaria Tropical ab 22.30 Uhr im Künstlerzelt Ehrenburg für Stimmung sorgte.
Der Sonntag war nicht weniger aufregend: Ein Samba-Gottesdienst um 10.30 Uhr am Marktplatz stellte einen besonderen Moment des Innehaltens dar. Am Nachmittag folgte dann die große Sambaparade um 14 Uhr, bei der sich Kostüme und Choreografien aller Sambaschulen präsentierten. Die Innenstadt war ein einziger Festplatz voller Musik, mit Auftritten von CapoStreet, André Rio und Afrobatic, die das Publikum begeisterten. Quelle

Praktische Tipps für Festivalbesucher

Wer das Festival besuchen möchte, sollte sich im Vorfeld um Tickets kümmern. Ein Drei-Tages-Ticket im Vorverkauf kostet 33 Euro (Preiserhöhung ab Juli), während Tagestickets zwischen 19 und 29 Euro liegen. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt, was für viele Familien ein weiterer Anreiz ist, das Fest zu besuchen. Wichtig ist, dass Hunde auf dem Festivalgelände und Zeltplatz nicht erlaubt sind – auf dem Wohnmobilstellplatz hingegen schon. Zudem dürfen nur Getränke in Behältnissen bis 0,5 Liter mitgebracht werden, Glas und Dosen sind tabu.
Für die Anreise empfiehlt sich das P+R-Angebot sowie die Nutzung von Nachtbussen, die nach Festivalende verkehren. Parkplätze sind an der HUK-Coburg Arena und am Landratsamt verfügbar, und die P+R-Busse fahren bis Hindenburgstraße Post. Ein gut organisiertes Festival, das auch für die Anreise an alles gedacht hat! Quelle

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Mit der Umstellung auf VeloCore vereint unser Magazin herausragende Performance und konsequente Barrierefreiheit. Schnelle Ladezeiten und optimale Core Web Vitals treffen auf eine vollständige WCAG-2.1- und BITV-2.0-konforme Umsetzung - realisiert durch Daniel Wom ohne Kompromisse.