In der konstituierenden Sitzung des Dachauer Stadtrats, die am Dienstag stattfand, wurden gleich 18 von insgesamt 40 Mitgliedern neu vereidigt. Ein großer Umbruch, der frischen Wind in die politische Landschaft bringt! Die neuen Stadträte stehen vor enormen Herausforderungen, insbesondere der Konversion des ehemaligen MD-Geländes zu einem neuen Stadtteil. Das wird nicht einfach, aber die Stadt braucht diese Entwicklung dringend.
Die Sitzung war ein Moment der Ehre und Verantwortung, wie Oberbürgermeister Florian Hartmann (SPD) in seiner Ansprache betonte. Er rief alle Anwesenden zu einem respektvollen Umgang miteinander auf. Das ist besonders wichtig, da viele erfahrene Kommunalpolitiker 2026 nicht zur Wiederwahl antreten werden. Der Stadtrat wird also jünger und möglicherweise dynamischer. Katja Graßl (CSU) wurde zur neuen Stellvertreterin von OB Hartmann gewählt – ein echter Coup, denn sie ist mit ihren 18 Jahren im Stadtrat das erfahrenste Mitglied ihrer Fraktion und erfreut sich parteiübergreit großer Wertschätzung. Ursprünglich war Christian Hartmann als Kandidat im Gespräch, aber letztendlich fiel die Entscheidung auf Graßl, die ohne Gegenstimmen gewählt wurde. Herzliche Gratulationen inklusive!
Die Neuen im Stadtrat und ihre Aufgaben
Die Wahl von Dennis Behrendt (SPD) als Dritten Bürgermeister verlief ebenso reibungslos. Mit 18 neuen Stadtratsmitgliedern wird die Zusammensetzung der politischen Gremien ziemlich spannend. Auch die neuen Referenten wurden bestimmt: Zgjim Alija (SPD) wird sich um die Jugend kümmern, Stephan Simm (CSU) leitet die Sportabteilung und Martin Modlinger (Grüne) ist als Zeitgeschichtsreferent tätig. Und das ist nicht alles! Sabine Geißler wurde als Referentin für Städtepartnerschaften und Tourismus auf Vorschlag von Kai Kühnel bestätigt. Das zeigt, wie wichtig eine breite demokratische Mehrheit ist, die auch im Stadtrat lebt.
Das Bündnis für Dachau und Volt bleiben ebenfalls mit einer Referentin im Stadtrat vertreten. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Zusammenarbeit der demokratischen Fraktionen im Vordergrund stehen soll. Entscheidungen sollen von der demokratischen Mitte getroffen werden, das soll die Arbeitsfähigkeit des Stadtrats gewährleisten. Und das ist besonders wichtig in Zeiten, in denen Entscheidungen für die Zukunft der Stadt getroffen werden müssen.
Ein Blick in die kommunalpolitische Zukunft
Das Motto „Zukunft vor Ort“ hat in diesen Tagen eine ganz besondere Bedeutung. Die Herausforderungen, vor denen die Kommunen stehen, sind vielfältig und erfordern innovative Lösungen. In einer Publikation, die von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit herausgegeben wird, kommen Experten zu Wort, die sich intensiv mit kommunalpolitischen Themen auseinandersetzen. Es geht um die Funktionsweise der bayerischen Kommunen, um zentrale Zukunftsfragen und mögliche politische Antworten. Die Themen sind brisant und betreffen alle Bürgerinnen und Bürger.
In diesem Sinne wird die neue Zusammensetzung des Dachauer Stadtrats sicher einen spannenden Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Stadt haben. Man darf gespannt sein, wie sich die neuen Gesichter im Stadtrat einbringen werden und welche Impulse sie setzen können. Schließlich ist eine starke Kommunalpolitik entscheidend für die Lebensqualität in der Stadt.
Weitere Informationen zu den Geschehnissen in Dachau finden Sie in diesem Artikel der Süddeutschen Zeitung sowie auf der Webseite des Bündnis für Dachau.