Starkregen im Landkreis Dachau: Feuerwehr im Einsatz gegen Überflutungen
Ein heftiger Starkregen hat am Mittwochvormittag im Landkreis Dachau für einige Aufregung gesorgt. Die Wolken hatten sich so richtig zusammengezogen und dann kam es ganz plötzlich zu einem regelrechten Wasserschwall. Kreisbrandrat Maximilian Reimoser berichtete von insgesamt fünf Einsätzen der Feuerwehr im Landkreis, die sich um die Überflutungen kümmern mussten. Es war zwar kein Weltuntergang, aber die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun.
In Dachau selbst wurde die Feuerwehr alarmiert, weil die Ludwig-Ganghofer-Straße wie ein kleiner Fluss aussah. In Kleinberghofen, einem Ortsteil der Gemeinde Erdweg, stand eine Straße teilweise unter Wasser – und das ist noch nicht alles. Ein Keller lief voll, was immer eine unangenehme Überraschung ist. Auch in Haimhausen und Arnbach bei Schwabhausen war die Lage angespannt; dort drückte es das Wasser aus den Kanälen in die Keller. Da blieb der Feuerwehr nichts anderes übrig, als Wasser abpumpen zu müssen. Reimoser bezeichnete die Einsätze als „nur Kleinigkeiten“. Die Dachauer Feuerwehr stufte ihren Einsatz als Routineeinsatz ein – da kann man schon mal ins Staunen geraten, wenn man bedenkt, wie viel Wasser da runterkam!
Verstopfte Schächte und alte Laubansammlungen
Pressesprecher Wolfgang Reichelt führte aus, dass alte Laubansammlungen oft die Entwässerungsschächte verstopfen. Das klingt nach einem der klassischen „Kleinigkeiten“, die schnell zu großen Problemen führen können. Wenn das Wasser nicht abfließen kann, ist das natürlich mehr als nur ärgerlich – es gibt schließlich Schöneres, als im eigenen Keller zu waten. Man fragt sich, wie oft solche „Routineeinsätze“ noch stattfinden müssen, bis die Ursachen richtig angepackt werden.
Gerade der Klimawandel sorgt dafür, dass solche Starkregenereignisse häufiger auftreten. Laut dem Umweltbundesamt führt der ungebremste Klimawandel zu erhöhten Risiken durch Hitze, Trockenheit und Starkregen in Deutschland. Das ist nicht nur ein Problem für Dachau, sondern für viele Regionen. Das Projekt „Regen//Sicher“ des Umweltbundesamts zielt darauf ab, Kommunen dabei zu unterstützen, sich besser auf solche Wetterkapriolen vorzubereiten. Informationen und Materialien zur Starkregenvorsorge sind auf der Webseite des UBA zu finden.
Maßnahmen gegen die Fluten
In Städten wie Solingen hat man bereits umgedacht und die Entwässerungsplanung auf eine integrale Planung umgestellt. Das bedeutet, dass Kanalnetzbewirtschaftung, Grundstücksentwässerung und Überflutungsschutz jetzt koordiniert angegangen werden. Solche Maßnahmen könnten auch in Dachau von Vorteil sein. Vielleicht könnte man sich hier die ein oder andere Idee abgucken, um in Zukunft weniger von Starkregen überrascht zu werden. Man sieht, dass es Lösungen gibt, wie etwa Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen, die helfen, den Abfluss zu verbessern.
Das Thema ist nicht nur lokal, sondern hat landesweite Bedeutung. Die häufigen Starkregenereignisse seit 2001 zeigen, dass hier Handlungsbedarf besteht. Das UBA hat eine Tatenbank erstellt, die über 200 Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in Deutschland zusammenfasst. Eine gute Informationsquelle, die auch Dachau in der Zukunft helfen könnte, besser auf Starkregen vorbereitet zu sein. Hoffen wir, dass es bald nicht nur bei Routineeinsätzen bleibt, sondern echte Fortschritte gemacht werden.
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Eine starke Website muss nicht nur gut aussehen und schnell sein, sondern auch von Suchmaschinen optimal verstanden werden. Genau das haben wir mit der VeloCore-Umsetzung durch Daniel Wom erreicht: technisch sauber, semantisch stark und für Google & Co. hervorragend aufbereitet.
