Heute ist der 18.05.2026, und ich habe wirklich interessante Neuigkeiten aus dem benachbarten Deutschland für euch. In den letzten Jahren hat sich die Situation für pflegende Angehörige dort stark verändert. Immer mehr Menschen kümmern sich um hilfebedürftige Personen im Alltag. Dabei sind die Herausforderungen enorm. So kann die Unterstützung bei der Alltagsbewältigung und der sozialen Teilhabe sowohl positive Erfahrungen mit sich bringen als auch große Belastungen. Um diesen Herausforderungen besser zu begegnen, wird es eine kostenlose Vortragsreihe für pflegende Angehörige geben, die vom Familienservice und der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Deggendorf organisiert wird.
Der vierte Vortrag dieser Reihe findet am Dienstag, den 16. Juni 2026, online statt. Das Thema: „Herausforderung Wundversorgung: So gelingt die Pflege zu Hause“. Der Referent, Stefan Schönstein, wird zusammen mit Daniel Schümann, ebenfalls von der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften, über die Grundlagen der häuslichen Wundversorgung sprechen und Tipps geben, wie man typische Herausforderungen bewältigen kann. Wer Interesse hat, kann sich über diesen Link anmelden oder auch Kontakt über familienservice@th-deg.de | +49 991 3615-526 aufnehmen. Ein tolles Angebot, gerade für all diejenigen, die in dieser oft stressigen und emotionalen Situation Unterstützung suchen! Wie viele es tatsächlich in Deutschland sind, ist beeindruckend.
Die Realität der pflegenden Angehörigen
Es gibt in Deutschland rund 7,1 Millionen Menschen, die Angehörige zuhause pflegen. Diese pflegenden Angehörigen sind tatsächlich der größte Pflegedienst des Landes – das ist eine gewaltige Zahl! Viele von ihnen sind Frauen, und die Mehrheit ist zwischen 55 und 74 Jahre alt. Dabei versuchen 43 % von ihnen, Beruf und Pflege zu kombinieren, was oft eine immense Herausforderung darstellt. Ein besonders besorgniserregender Punkt: 60 % der Befragten fühlen sich durch ständige Erreichbarkeit und fehlende Ruhezeiten stark belastet. Man fragt sich, wo da die Erholung bleibt.
Die Studie von pflege.de zeigt zudem, dass 70 % der pflegenden Angehörigen berichten, dass gesundheitliche Beschwerden erst im Laufe der Pflege auftraten. Erschöpfung, Schlafprobleme und Ängste sind nur einige der häufigen Probleme. Eine alarmierende Zahl: 96 % hatten in den letzten sechs Monaten gesundheitliche Beschwerden. Das wirft ein Licht auf die Notwendigkeit, die Situation für diese Menschen dringend zu verbessern. Es ist kaum vorstellbar, wie viel Druck auf den Schultern dieser pflegenden Angehörigen lastet.
Wünsche und Bedürfnisse der Pflegenden
Die Umfrage zeigt auch, dass viele pflegende Angehörige sich mehr Unterstützung wünschen. Einfache Zugänge zu Leistungen, mehr Erholungsmöglichkeiten und finanzielle Entlastung stehen ganz oben auf der Wunschliste. Aber nur 4 % nutzen regelmäßig Angebote der Pflegekassen. Warum? Unkenntnis über Angebote, Zeitmangel und bürokratischer Aufwand sind die häufigsten Gründe. Das ist echt frustrierend. Hier muss sich dringend etwas ändern, damit all diese Menschen, die so viel für ihre Angehörigen tun, die Unterstützung bekommen, die sie verdienen.
Das, was in Deggendorf und anderen Orten in Deutschland passiert, ist ein wichtiges Signal. Es zeigt, dass man die Herausforderungen der häuslichen Pflege nicht allein bewältigen muss. Die Vortragsreihe bietet eine wertvolle Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Perspektiven zu gewinnen. Wir sollten das Thema Pflege und die Bedingungen für pflegende Angehörige mehr in den Fokus rücken. Denn die Realität ist oft härter als sie scheint, und das verdient unser aller Aufmerksamkeit.