Am Freitagabend, dem 17. April, fand im Dillinger Donaustadion ein bemerkenswertes Benefizspiel statt. Die „Charity World Squad“ trat gegen die inoffizielle Nationalmannschaft des Vatikans an und zog rund 750 Zuschauer an. Das Event hatte nicht nur sportlichen Charakter, sondern diente auch einem höheren Zweck: Die Erlöse kommen schwerkranken Kindern zugute. Der Anstoß wurde von Bischof Bertram Meier, dem Schirmherrn der Veranstaltung, gegeben.
Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern und dem Sponsoring werden gleichmäßig an zwei Organisationen verteilt. Zum einen an die Stiftung „Hilfe für kranke Kinder“ der Uni-Kinderklinik Tübingen und zum anderen an „Olis Kinderwelt e.V.“, ein Charityprojekt des Nationaltorhüters Oliver Baumann. Das Spiel endete mit einem beeindruckenden 7:1-Sieg für die „Charity World Squad“.
Prominente Spieler und Schiedsrichter
Die „Charity World Squad“ wurde von dem ehemaligen Bundesliga-Trainer Armin Veh geleitet und bestand aus neun ehemaligen Nationalspielern. Zu den prominenten Akteuren gehörten Tim Wiese, Halil Altintop und Ailton, der als dreifacher Torschütze das Spiel maßgeblich prägte. Auch Sascha Mölders sowie Johannes und Fabian Halbig, bekannt aus der Band „Killerpilze“, waren Teil des Teams. Im Gegensatz dazu setzte sich die vatikanische Auswahl aus Mitarbeitern der Vatikanischen Museen, der Schweizergarde, des Petersdoms und des Sicherheitsdienstes zusammen. Der Vatikan ist bekanntlich kein Mitglied der FIFA oder UEFA und nimmt daher nicht an offiziellen Qualifikationsrunden teil.
Das Spiel wurde von Felix Brych, einem ehemaligen FIFA-Schiedsrichter, geleitet. Nach dem Abpfiff fand ein Empfang der Teilnehmer durch Oberbürgermeister Frank Kunz in der Stadtgalerie statt. Bischof Meier sprach dabei auf Italienisch zu den vatikanischen Gästen, was die internationale Note des Abends unterstrich. Zudem übermittelte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder eine Grußbotschaft, in der er die christlichen Werte betonte.
Ein Abend voller Gemeinschaft
Zu den Anwesenden zählten auch Vertreter aus Kirche und Politik sowie der italienische Generalkonsul Fausto Panebianco. Die Veranstaltung war nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch eine Plattform, um Gemeinschaft und Solidarität zu fördern. In Zeiten, in denen viele Menschen mit Herausforderungen kämpfen, sendet ein solches Event ein starkes Zeichen der Hoffnung und Unterstützung.
Insgesamt zeigt das Benefizspiel, wie Sport Menschen zusammenbringen kann, um Gutes zu tun. Es wird spannend sein zu sehen, wie sich solche Initiativen in Zukunft entwickeln und ob sie noch größere Resonanz finden können, sowohl im sportlichen als auch im sozialen Kontext.