Heute ist der 21.05.2026 und im Landkreis Donau-Ries gibt es Neuigkeiten aus dem Kreistag, die sowohl für die lokale Politik als auch für die Bürger von Interesse sind. Landrat Michael Dinkelmeier (FW) hat große Pläne. Er möchte digitale Abstimmungen in den Gremien einführen. Diese Idee ist wirklich spannend! Allerdings gab es bei der letzten Kreistagssitzung am Mittwoch technische Schwierigkeiten, sodass die Abstimmung per Handzeichen durchgeführt werden musste. Das sorgt natürlich für etwas Verwirrung unter den Anwesenden.
Die Sitzung drehte sich um die Besetzung der Ausschüsse im Landkreis, ein wichtiges Thema, das die politische Arbeit in den kommenden Monaten prägen wird. Der Kreisausschuss, der für die Vorbereitung der Themen im Kreistag zuständig ist, hat eine klare Sitzverteilung: Die CSU/AL-JB stellt vier Vertreter, während die FW/Frauenliste, PWG/ÖDP/FDP und AfD jeweils zwei Vertreter erhalten. Die Grünen/Linken und die SPD sind mit einem Sitz vertreten. Man kann sich vorstellen, dass die Diskussionen hier intensiv werden!
Die verschiedenen Ausschüsse
Ein weiterer wichtiger Ausschuss ist der Bauausschuss, der sich um den öffentlichen Hoch- und Tiefbau sowie die Liegenschaften kümmert. Hier werden Straßen- und Schulbauprojekte behandelt, was für viele Bürger von großer Bedeutung ist. Auch hier gibt es eine klare Sitzverteilung: CSU/AL-JB hat sechs Vertreter, während die anderen Fraktionen – FW/Frauenliste, PWG/ÖDP/FDP, AfD, Grüne/Linke und SPD – jeweils zwei Plätze belegen.
Der Personalausschuss spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle, denn der Landkreis ist ein großer Arbeitgeber mit aktuell 739 Beschäftigten, von denen über 40% in Teilzeit arbeiten. Auch hier wird die Sitzverteilung von CSU/AL-JB mit sechs Vertretern dominiert, während die anderen Parteien mit zwei Sitzen vertreten sind. Das Thema Personalentscheidungen wird sicher einige Diskussionen nach sich ziehen, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Teilzeitarbeit.
Wirtschaft und Soziales im Fokus
Ein weiterer interessanter Ausschuss ist der Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Technologie, der die Rahmenbedingungen für die regionale Wirtschaft schafft. Hier ist die Sitzverteilung ebenfalls wie im Personalausschuss. Auch der Ausschuss für Soziales, Familie, Bildung, Sport, Integration und Kultur hat Zuwachs bekommen, denn der Bereich Sport ist neu hinzugekommen. Wiederum sieht die Sitzverteilung gleich aus.
Der Ausschuss für Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit beschäftigt sich mit der nachhaltigen Energiegewinnung. Ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit! Die Sitzverteilung bleibt auch hier unverändert. Schließlich gibt es noch den Jugendhilfeausschuss, der mit gestiegenen Kosten im Jugendhilfebereich konfrontiert wird. Die Summe für stationäre Unterbringungen beläuft sich auf 5,7 Millionen Euro. Hier haben CSU/AL-JB zwei Vertreter, während andere Fraktionen jeweils einen Sitz einnehmen.
Neue Unterausschüsse und Expertise
Besonders erwähnenswert sind die neuen Unterausschüsse, die nicht beschließend sind, sondern der Expertise der Kreisräte dienen. Diese umfassen die Themen Pflege/Gesundheit, Mobilität und Digitales sowie Zivil-/Katastrophenschutz. Das zeigt, dass der Landkreis nicht nur auf die aktuellen Herausforderungen reagiert, sondern auch proaktiv in die Zukunft blickt.
Die politischen Entwicklungen im Landkreis Donau-Ries sind spannend und zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fraktionen ist. Die Herausforderungen sind groß, ob es um den Bau von Schulen, die Schaffung von Arbeitsplätzen oder die Integration von neuen Technologien geht. Es bleibt abzuwarten, wie die digitale Abstimmung im Kreistag angenommen wird und welche Auswirkungen dies auf die politische Arbeit haben wird. Es ist auf jeden Fall eine Zeit des Wandels und der Möglichkeiten!
Mehr zu den Geschehnissen im Landkreis Donau-Ries finden Sie in der ausführlichen Berichterstattung der Augsburger Allgemeinen.
