Am frühen Samstagmorgen, dem 25. April, kam es in einem Regionalzug zwischen München und Rosenheim zu einem bedauerlichen Vorfall, der die Aufmerksamkeit der Bundespolizei auf sich zog. Gegen 0:30 Uhr wurde eine junge Frau in der Nähe von Grafing von einem unbekannten jungen Mann belästigt. Dieser bedrängte sie zunächst und griff sie dann im Brustbereich an. Die Situation wurde durch mehrere alkoholisierte Personen, die den Täter lautstark anfeuerten und allesamt in Tracht gekleidet waren, weiter verschärft. Die Gruppe könnte sich auf dem Rückweg von einem Münchner Frühlingsfest befunden haben.
Eine aufmerksame Zeugin bemerkte den Übergriff und alarmierte umgehend die Polizei über den Notruf. Trotz der schnellen Reaktion der Behörden konnten bei den anschließenden Fahndungsmaßnahmen in den Bahnhöfen Rosenheim, Bad Endorf und Prien keine verdächtigen Personen oder den Täter selbst ausfindig gemacht werden. Detaillierte Beschreibungen der Beteiligten konnten aufgrund der Umstände nicht gegeben werden, was die Ermittlungen zusätzlich erschwert.
Ermittlungen der Bundespolizei
Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen sexueller Belästigung aufgenommen und sucht nach weiteren Hinweisen aus der Bevölkerung. Zeugen, die etwas zu dem Vorfall oder zu den Tätern sagen können, sind aufgerufen, sich unter der Telefonnummer (08031) 80262102 bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim zu melden. Es bleibt zu hoffen, dass die Ermittlungen erfolgreich sind und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können.
Solche Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die Sicherheitslage im öffentlichen Nahverkehr und verdeutlichen die Notwendigkeit, präventive Maßnahmen zum Schutz von Reisenden zu ergreifen. Die Gesellschaft ist gefordert, nicht nur über solche Übergriffe zu sprechen, sondern auch aktiv gegen sie vorzugehen, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken.