Heute ist der 25.05.2026 und in Ebersberg geht es turbulent zu. Der SV Polling hat nach einem enttäuschenden Relegations-Rückspiel gegen den TSV Ebersberg mit 2:5 den Abstieg aus der Bezirksliga hinnehmen müssen. Nach nur einer Saison in dieser Liga ist das Kapitel bereits wieder geschlossen. Ein Abstieg, auf den die Mannschaft 40 Jahre gewartet hatte, ist nun Realität. Die Fans, die trotz der Enttäuschung am Spielfeldrand standen, zeigten sich jedoch solidarisch und applaudierten dem Team nach der Niederlage. Ein schönes Zeichen, das Trainer Max Jochner zu schätzen wusste. Er betonte, wie wichtig die Unterstützung der Fans für die Mannschaft sei.
Die Partie selbst war von Anfang an eine klare Angelegenheit. Ebersberg führte bereits nach 20 Minuten mit 3:0, was die Stimmung auf der Pollinger Bank nicht gerade besserte. Jochner räumte ein, dass die Niederlage verdient war und lobte Ebersberg für die starke Leistung. „Nicht ausreichende Tagesform“ und „viele kleine Fehler“ wurden als Ursachen für die Niederlage genannt. Besonders hervorzuheben ist Mathias Schuster, der mit seinen Paraden ein noch höheres Ergebnis verhinderte. Dennoch war es ein schwerer Gang für die Pollinger, als Julian Jäcker und Bene Veicht ihre Tore erzielten und kurzzeitig Hoffnung aufkeimen ließen. Aber der Rückstand war einfach zu groß, und Ebersberg ließ sich nicht mehr aus der Ruhe bringen. Mit weiteren Toren von Simon Wiener und Maximilian Volk wurde der Endstand von 5:2 besiegelt.
Die anderen Spiele der Relegation
Im Rahmen der Bezirksliga-Relegation gab es noch einige andere spannende Spiele. So setzte sich die SpVgg Altenerding mit 4:0 gegen den SV Waldperlach durch. Semir Gracic war der strahlende Held des Tages und erzielte gleich zwei Tore in der 11. und 17. Minute. Mit weiteren Treffern von Julius Becker und Asaad Khalil wurde die Partie zu einem klaren Sieg. Insgesamt waren 263 Zuschauer vor Ort, die dieses Spektakel verfolgten.
Ein weiteres bemerkenswertes Spiel fand zwischen dem TSV Geiselbullach Neu-Esting und dem TSV Ober-/Unterhaunstadt statt, bei dem die Gäste mit 3:1 die Oberhand behielten. Das Publikum von 350 Zuschauern sah ein spannendes Match, in dem die Tore in einem kurzen Abstand fielen. Auch der SV Ampertal Palzing konnte glänzen und gewann mit 3:0 gegen den SV Ohlstadt, was die Stimmung unter den 379 Zuschauern weiter auflockerte.
Ein unsicherer Ausblick
Für Trainer Max Jochner stehen in den kommenden Wochen persönliche und berufliche Veränderungen an, die seine Zukunft beim SV Polling in Frage stellen. Ganz sicher ist er sich nicht, ob er die Geschicke des Vereins weiter leiten kann. Der Abstieg in die Kreisliga bedeutet nicht nur einen sportlichen Rückschlag, sondern könnte auch für einen Neuanfang stehen. Ob und wie der SV Polling aus dieser Situation herauskommen wird, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: die Unterstützung der Fans wird auch in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen.
Die Fußballlandschaft in Deutschland ist stets im Wandel, und auch wenn der SV Polling nun in der Kreisliga starten muss, bleibt die Hoffnung auf eine Rückkehr zur Bezirksebene bestehen. Es bleibt spannend, wie sich die Mannschaft und ihr Trainer in dieser neuen Herausforderung schlagen werden.
Für die Fans heißt es nun: Kopf hoch, weiter kämpfen und die nächsten Herausforderungen annehmen. Wer weiß, vielleicht gibt es schon bald wieder Grund zu jubeln.
