In Eichstätt ist die Stimmung aktuell eher gedämpft. Der VfB Eichstätt hat das geplante Testspiel gegen den TSV 1860 München, das für den 11. Juli angesetzt war, abgesagt. Diese Nachricht wurde am Donnerstagmorgen über die sozialen Medien veröffentlicht und sorgte für Enttäuschung bei den Fans. Die Eichstätter hätten das Spiel gerne durchgeführt, aber die Absage wurde mit der fehlenden Bereitschaft der Münchner Löwen aufgrund eines Lizenzentzugs begründet. Das ist natürlich ein herber Schlag für einen Verein, der in der vergangenen Saison den 7. Platz in der Regionalliga Bayern belegte.

Stattdessen plant der TSV 1860 München nun ein Testspiel gegen den FC Deisenhofen in Oberhaching. Der Anpfiff ist für 16 Uhr angesetzt. Dies ist ein wenig ironisch, denn der FC Deisenhofen war in der letzten Saison Gegner der U21 des TSV 1860 und beendete die Saison 25/26 auf dem 8. Platz. Die U21 der Löwen hatte zuvor gegen Deisenhofen zweimal gewonnen – einmal mit 2:1 und dann sogar mit 5:0. Das zeigt, dass es durchaus interessante sportliche Begegnungen zwischen diesen Teams gegeben hat.

Ein Blick auf die aktuellen Herausforderungen

Doch die Situation für die Münchner Löwen ist nicht nur in Bezug auf Testspiele angespannt. Der Verein steht derzeit erneut am Rande des Abgrunds. Neun Jahre nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga droht dem TSV 1860 München der Abstieg in den Amateur-Fußball. Investor Hasan Ismaik wird als letzte Hoffnung des Vereins betrachtet. Rückblickend auf den „schwarzen Freitag“ im Juni 2017, als der Verein in eine ähnliche Krise geriet, gibt es viele Ungewissheiten über die Ursachen der aktuellen Misere. War es der Bau der Allianz Arena, der Abstieg aus der 2. Bundesliga oder der Einstieg von Ismaik, der die Dinge ins Rollen brachte?

Die Saison 2016/17 war sportlich enttäuschend, Trainer Vitor Pereira konnte die Mannschaft nicht stabilisieren und der Verein musste in die Relegation. Diese endete mit einer Niederlage gegen Jahn Regensburg. Ausschreitungen der Fans führten damals zu einer Unterbrechung des Rückspiels, was die Lage zusätzlich komplizierte. Heute, im Jahr 2026, ist es unklar, ob Ismaik die benötigten 2,7 Millionen Euro bereitstellt, um einen weiteren Abstieg in den Amateurbereich zu verhindern. Eine kryptische Nachricht von ihm gibt zwar Hoffnung auf eine Last-Minute-Rettung, aber die Fans sind skeptisch.

Die nächste Herausforderung wartet

Interessant wird es auch zu beobachten sein, wie sich die Löwen in ihrem kommenden Testspiel gegen die Sportfreunde Schwaig schlagen, das am Sonntag, den 28. Juni, um 17 Uhr stattfinden soll. Der Bayerische Fußballverband hatte zwar alle Spiele für das Wochenende abgesagt, aber für dieses freundschaftliche Duell gilt diese Regel nicht. Wie es weitergeht, bleibt spannend – sowohl für den TSV 1860 München als auch für den VfB Eichstätt, der sich in der Regionalliga behaupten muss.

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Die Entwicklungen rund um den Münchner Verein sind auch für die Nachbarn in Eichstätt von Bedeutung, schließlich sind sie direkte Ligakonkurrenten in der Regionalliga 2026/27. Die kommenden Wochen könnten entscheidend dafür sein, wie sich die Geschichte dieser beiden Vereine weiter entfaltet und ob sie die Herausforderungen in der Liga erfolgreich meistern können.

Für weitere Informationen über die Hintergründe und die aktuelle Situation bei den Münchner Löwen kannst du den Artikel auf sechzger.de nachlesen.

Und für einen tieferen Einblick in die Herausforderungen, mit denen der TSV 1860 München konfrontiert ist, gibt es auch einen ausführlichen Bericht auf sportschau.de.

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