Erding bewirbt sich um die Ausrichtung der bayerischen Special Olympics 2029
Die Große Kreisstadt Erding hat sich entschieden, einen mutigen Schritt zu wagen und plant, sich um die Ausrichtung der bayerischen Special Olympics 2029 zu bewerben. Das ist keine kleine Sache! Der Stadtrat hat diesen Beschluss einstimmig gefasst, was zeigt, wie sehr die gesamte Stadt hinter diesem Vorhaben steht. Oberbürgermeister Max Gotz hebt die „glänzenden Rahmenbedingungen“ hervor, die Erding zu bieten hat. Das klingt vielversprechend, oder?
Die Vorfreude ist greifbar, denn bei den Landesspielen werden bis zu 3000 Teilnehmende erwartet. Fünf Sporthallen in „Topausstattung“ stehen zur Verfügung, und Erding hat bereits Erfahrung in der Ausrichtung überregionaler Sportwettbewerbe. Daher scheint es fast wie ein logischer Schritt, dass die Stadt sich für solch ein bedeutendes Event ins Zeug legt. Die Begeisterung bei örtlichen Sportvereinen und Schulen ist riesig, und auch die Stadtverwaltung wird die Organisation und Ausführung tatkräftig unterstützen, wobei das Kulturamt die Federführung übernimmt.
Wiesbaden als Vorreiter
Ein Blick nach Wiesbaden zeigt, dass dort 2029 ebenfalls die Landesspiele der Special Olympics stattfinden werden. Die Stadtverwaltung hat dies kürzlich bekanntgegeben. Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) betont, wie wichtig das Thema Inklusion ist. Kein Wunder, dass sich die Landeshauptstadt gegen die anderen Bewerber Kassel/Baunatal und Marburg durchgesetzt hat. Es ist wirklich inspirierend zu sehen, wie Städte um die Ausrichtung solcher Veranstaltungen konkurrieren.
Die Special Olympics sind mehr als nur ein Sportevent; sie fördern sportliche Begegnung, Teilhabe und Sichtbarkeit. Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung zeigen ihr Können in verschiedenen Sportarten. Die nächsten Nationalen Spiele der Special Olympics finden übrigens vom 15. bis 20. Juni 2026 im Saarland statt, und das wird ein riesiges Fest, das man sich nicht entgehen lassen sollte.
Ein Event mit großer Wirkung
Zurück zu den Special Olympics im Saarland: Es handelt sich um das größte Multisport-Event für Menschen mit geistiger Behinderung in Deutschland. Über 4.300 Athletinnen und Athleten sowie Unified Partner nehmen an 27 Sportarten teil. Der Umfang ist beeindruckend! 2.500 Volunteers helfen, das Ganze zu organisieren, und das gesamte Saarland wird in das Veranstaltungskonzept eingebunden. Sogar Schwimmwettbewerbe finden erstmalig in Forbach, Frankreich, statt – das ist doch mal eine spannende Neuerung!
Ein umfangreiches Rahmenprogramm wird das Event begleiten, mit einer großen Eröffnungs- und Abschlussfeier, wissenschaftlichen Kongressen und dem Healthy Athletes® Gesundheitsprogramm. Die Sichtbarkeit dieser Veranstaltungen ist enorm, da die Eröffnungsfeier live übertragen wird. Man kann also wirklich sagen, dass die Special Olympics eine Weiterentwicklung in Größe und Internationalität darstellen.
Für Erding wird es eine Herausforderung, aber auch eine grandiose Chance, sich als Gastgeber zu beweisen. Die Stadt rechnet mit einem Eigenanteil von rund 90.000 Euro für die Veranstaltung, was angesichts der möglichen Vorteile in der Förderung von Inklusion, gesellschaftlichem Zusammenhalt und ehrenamtlichem Engagement gut investiertes Geld zu sein scheint. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Bewerbung erfolgreich ist und Erding die Möglichkeit erhält, diese wichtigen Spiele auszurichten.
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