Heute ist der 20.06.2026 und in Forchheim ist es heiß! Die Temperaturen haben die 30-Grad-Marke überschritten und die Forchheimer nutzen jede Möglichkeit, um sich abzukühlen. Fotograf Michael Gründel hat während dieses Hitzewochenendes Sommer-Momente eingefangen, die zeigen, wie die Bürger der Stadt die Sonne genießen und sich gleichzeitig vor der Hitze schützen. Eine Bildergalerie gibt einen wunderbaren Einblick in diese erfrischenden Augenblicke.

Aber Hitze ist nicht nur ein gelegentliches Vergnügen. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Anzahl der Tage über 30 Grad Celsius in Mitteleuropa mehr als verdoppelt. Das zeigt, wie sich das Klima verändert. In Forchheim sind „heiße Tage“ und Hitzewellen mittlerweile keine Seltenheit mehr. Die Stadtverwaltung hat das erkannt und arbeitet an Maßnahmen, um die Bürger vor den Gesundheitsauswirkungen der Hitze zu schützen. Ein wichtiger Schritt dabei ist die Mitmachplattform der Stadt, die Bürger dazu aufruft, aktiv an Lösungen mitzuarbeiten.

Maßnahmen gegen die Hitze

Im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzepts 2023 wurden bereits konkrete Maßnahmen zur Anpassung an das veränderte Klima festgelegt. Verschiedene Ämter, darunter das Klimaschutzmanagement und das Stadtplanungsamt, sind in die Planung involviert. Um die Auswirkungen der Hitze besser zu verstehen, wurden erste Thermaldaten zur Identifizierung von Hitzeinseln durch eine Befliegung des Stadtgebiets erfasst. Außerdem ist die Installation weiterer Wetterstationen und Temperatursensoren geplant, deren Daten in einen Hitzeaktionsplan einfließen.

Dieser Hitzeaktionsplan, der ein Hitzewarnsystem umfasst, soll nicht nur die Kommunikation bei Extremwetterereignissen verbessern, sondern auch langfristige Schutzmaßnahmen beinhalten. Man merkt, dass die Stadtplanung zunehmend die Klimaanpassung berücksichtigt, zum Beispiel durch das Schwammstadtprinzip und die Nutzung von Frei- und Grünflächen zur Abkühlung. Neue Grüninseln in der Hornschuchallee sind bereits erste Ergebnisse dieser städtebaulichen Maßnahmen.

Gemeinsam gegen die Hitze

Die Bürger sind aufgefordert, an dem Projekt „Hitze in Forchheim: Wo sind heiße und kühle Orte?“ bis zum 30. September 2026 mitzuwirken. Im Sommer 2025 wurden bereits Hitze-Hotspots und kühle Rückzugsorte markiert. Jetzt können die Forchheimer erneut Orte markieren, die sie als heiß oder kühl empfinden, und ihre Ideen für Maßnahmen gegen die Hitze einbringen. Das ist eine großartige Möglichkeit, wie jeder Einzelne aktiv zum Klimaschutz beitragen kann.

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Um in der Stadt für Abkühlung zu sorgen, wurden zudem zwei öffentliche Trinkwasserbrunnen eingerichtet: am Paradeplatz und am Mehrgenerationenspielplatz am Streckerplatz. Das sind kleine, aber wichtige Oasen in der Sommerhitze!

Das alles zeigt, wie ernst die Stadtverwaltung die Herausforderungen durch den Klimawandel nimmt. Die Forchheimer sind aufgerufen, gemeinsam Lösungen zu finden und aktiv an einer klimafreundlichen Zukunft zu arbeiten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die sommerlichen Temperaturen weiter entwickeln, aber eines ist sicher: Die Stadt Forchheim ist bereit für die kommenden heißen Tage.

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