Heute ist der 11.05.2026 und in Forchheim gibt es spannende Neuigkeiten für alle Pedelec-Fahrer. Am 19. Mai findet ein dreistündiges Pedelec-Training statt, organisiert vom ADFC in Kooperation mit der VHS Forchheim. Von 13 bis 16 Uhr haben Interessierte die Gelegenheit, ihre Fahrtechnik zu verbessern und gleichzeitig etwas für ihre Sicherheit zu tun. Der Übungsplatz befindet sich am Radweg nach Kersbach, und das ist wirklich eine tolle Möglichkeit, sich auf die steigenden Unfallzahlen einzustellen. Maximal zehn Teilnehmer können mitmachen, also schnell anmelden! Schließlich ist die Sicherheit auf dem E-Bike ein wichtiges Thema. Die Teilnehmer sollten ein verkehrssicheres Rad, einen Helm und wettergerechte Kleidung mitbringen. Anmeldungen sind unter www.vhs-forchheim.de oder telefonisch möglich.

Aber das ist noch nicht alles! Am 30. Mai gibt es bei Cherry-Bikes in Hausen eine Codieraktion für Fahrräder. Hier ist es wichtig, die benötigten Unterlagen wie Kaufbeleg und Personalausweis mitzubringen. Die Gebühren betragen 15 Euro für Nichtmitglieder und nur 8 Euro für ADFC-Mitglieder. Und wenn das nicht genug ist, findet am 31. Mai um 10 Uhr eine Radtour Richtung Norden über Strullendorf durch den Hauptsmoorwald statt. Diese Tour führt vorbei am Schloss Seehof, mit einer Mittagseinkehr in der Brauerei Göller in Drosendorf. Die Rückfahrt erfolgt über Meedensdorf und Buttenheim. Auch hier ist eine Anmeldung erforderlich im ADFC-Tourenportal, und für Nichtmitglieder fällt eine Teilnahmegebühr von 5 Euro an.

Die Sicherheit der Pedelec-Nutzer im Fokus

Ein Blick auf die aktuellen Unfallstatistiken verdeutlicht die Dringlichkeit solcher Trainings: Im Jahr 2025 starben in Deutschland 462 Radfahrer im Straßenverkehr, was einen Anstieg von 3,8 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Besonders alarmierend ist, dass 217 der Todesopfer Pedelec-Nutzer waren – ein dramatischer Anstieg im Vergleich zu nur 36 im Jahr 2015. Über 67 % dieser tragischen Fälle betrafen Personen, die 65 Jahre oder älter waren. Das zeigt, wie wichtig es ist, gerade ältere Fahrer für die Herausforderungen im Straßenverkehr zu sensibilisieren und zu trainieren.

Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat zudem herausgefunden, dass das Verletzungsrisiko für Menschen über 60 Jahre viermal höher ist als für 20-Jährige. Gerade schwere Frakturen sind oft die Folge von Stürzen. Daher ist es entscheidend, Sicherheits-Tipps zu befolgen: Zu den Ratschlägen gehört, das passende Pedelec zu wählen, einen Helm zu tragen und sich an das Fahrverhalten zu gewöhnen. Auch die regelmäßige Wartung des E-Bikes trägt zur Sicherheit bei. Wer das Gefühl hat, mit seinem E-Bike schnell unterwegs zu sein, sollte sich bewusst machen, dass diese Geschwindigkeit auch Gefahren mit sich bringt.

Ein steigendes Bewusstsein für Sicherheit

Insgesamt ist das Bewusstsein für die Sicherheit von Pedelec-Fahrern in den letzten Jahren gestiegen, was auch durch Initiativen wie das Pedelec-Training in Forchheim gefördert wird. Die Kombination von praktischen Übungen und theoretischem Wissen kann entscheidend dazu beitragen, die Unfallzahlen zu senken. Mit einem stetig wachsenden Markt für E-Bikes und der damit einhergehenden Zunahme von Fahrern ist es unerlässlich, solche Veranstaltungen zu unterstützen und zu besuchen. Denn letztlich profitieren alle von einer sichereren Radfahrumgebung.

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