Heute ist der 25.05.2026 und wir werfen einen Blick über die Grenze nach Deutschland, genauer gesagt nach Puchheim, wo Joachim Hauslohner in einem echten Glasfaser-Chaos steckt. Er träumte von schnellem Internet und unterschrieb 2021 einen Vertrag mit dem Unternehmen Teranet. Doch was als einfacher Anschluss ans Glasfasernetz gedacht war, entwickelte sich schnell zu einem Albtraum. Im Sommer 2025 begann eine Baufirma im Auftrag von Teranet mit den Arbeiten. Es wurde ein Loch durch die Hauswand gebohrt und ein Rohr für das Glasfaserkabel verlegt. Soweit, so gut – dachte Hauslohner.

Doch die Realität sah ganz anders aus. Hauslohner kritisierte die mangelhafte Ausführung dieser Arbeiten. Sein Haus steht in einem Gebiet mit hohem Grundwasser, was besondere Sorgfalt erfordert hätte. Er hatte ursprünglich sogar angeboten, die Bohrung selbst durchzuführen, doch Teranet änderte diese Vereinbarung. Stattdessen forderte er den Einsatz eines dünneren Bohrers und stufenweise Arbeiten – doch nichts davon wurde eingehalten. Das resultierende Loch wurde einfach mit Silikon verschlossen, das sich jedoch schnell wieder löste. Jetzt hat Hauslohner nicht nur ein Loch in der Wand, sondern auch die beunruhigende Befürchtung, dass Wasser beim nächsten Hochwasser des Gröbenbachs eindringen könnte.

Die Reaktionen von Teranet und GVG Glasfaser

Auf die berechtigten Bedenken von Hauslohner reagierten Teranet und die Mutterfirma GVG Glasfaser mit der Aussage, dass keine Gefahr bestünde und das Loch mit Bauschaum gefüllt worden sei. Hauslohner widerspricht dieser Einschätzung vehement und betont, dass das Bohrloch nicht sauber gearbeitet wurde. Ein weiterer Schlag ins Gesicht war die Tatsache, dass er im Oktober 2025 erneut Kontakt zu Teranet aufnahm, aber keine Antwort erhielt. Das ist schon frustrierend, denn wer möchte schon in einem unvollendeten Zustand leben, wenn es um die eigene Internetverbindung geht?

Marc Kessler, Sprecher von GVG, zeigte sich zwar bedauernd über die Unzufriedenheit, kündigte aber auch an, Mängel nachzubessern oder möglicherweise zurückzubauen. Im März 2026 kam dann die Nachricht von Teranet, dass die Glasfaser durch das Leerrohr gezogen werden sollte. Doch im April 2026 erhielt Hauslohner die schockierende Mitteilung, dass der Netzausbau in seinem Straßenzug eingestellt wurde. Der Grund? Ein paralleler Ausbau eines anderen Telekommunikationsunternehmens. Teranet erklärte, dass ein doppelter Infrastrukturausbau wirtschaftlich nicht sinnvoll sei. Die Situation ist einfach absurd, denn während Hauslohner auf einen Anschluss hofft, ragen auf vielen Grundstücken im Puchheimer Norden ungenutzte orange Kabelenden aus der Erde.

Ein Blick auf die Telekommunikationslandschaft

Die Probleme rund um den Glasfaserausbau sind nicht nur ein Einzelfall. In vielen Regionen Deutschlands gibt es ähnliche Geschichten. Während der digitale Fortschritt voranschreiten soll, stehen wir oft vor der Realität, dass Koordination und Kommunikation zwischen den Unternehmen oft zu wünschen übrig lassen. Das führt zu Frustrationen bei den Kunden, die auf einen schnellen Internetzugang angewiesen sind. Die Situation in Puchheim ist ein Beispiel für die Herausforderungen, die der Telekommunikationssektor derzeit bewältigen muss.

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Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation für Joachim Hauslohner entwickeln wird. Der Traum von schnellem Internet und einer sauberen Lösung für sein Loch in der Wand scheint noch in weiter Ferne zu liegen. Vielleicht ist es an der Zeit, dass die Unternehmen nicht nur versprechen, sondern auch liefern. Denn schließlich wollen wir doch alle nur eines: ein stabiles und schnelles Internet, ohne dabei in einem Bau-Chaos zu versinken.