Stromausfälle im Klinikum Fürstenfeldbruck: Herausforderungen und Lösungen
In Fürstenfeldbruck, einer Stadt, die durch ihre ruhige Atmosphäre besticht, hat es kürzlich zwei unerfreuliche Stromausfälle gegeben, die die Abläufe im Kreisklinikum durcheinandergebracht haben. Am Mittwochmorgen, genau um 9:15 Uhr, fiel der Strom aus. Grund dafür war ein Defekt an einer Trafostation in der Münchner Straße. Zwei kurz aufeinanderfolgende Spannungsabfälle sorgten für Störungen in den technischen Anlagen des Klinikums. Am Donnerstagmorgen, gegen 8:30 Uhr, kam dann die nächste Hiobsbotschaft: Ein weiterer Stromausfall, diesmal verursacht durch einen Defekt in einem Umspannwerk, führte zu weiteren technischen Problemen.
Die Folgen waren gravierend. Das Klinikum konnte zeitweise keine Notfallpatienten aufnehmen, und Patienten mussten in andere Kliniken verlegt werden. Das klingt nach einem Albtraum für alle Beteiligten! Nicht ganz dringliche Operationen im mittleren zweistelligen Bereich wurden ebenfalls verschoben. Doch es gab auch Lichtblicke: Die medizinische Versorgung war unter den gegebenen Umständen jederzeit sichergestellt, da das Krankenhaus über eine eigene Notstromversorgung verfügt. Und am späten Donnerstagnachmittag gab es schließlich Entwarnung – alle Systeme konnten wieder in Betrieb genommen werden.
Der Wiederanlauf und die Notfallversorgung
Am Freitagmorgen, dem 26. Juni, war das Klinikum wieder bereit für die Notfallversorgung und hatte sich bei der Integrierten Leitstelle angemeldet. Die Mitarbeiter des Klinikums, die in dieser stressigen Situation alles gegeben haben, wurden für ihren Einsatz gelobt. Auch die Stadtwerke Fürstenfeldbruck haben sich als hilfreiche Partner erwiesen, indem sie über die Ursachen der Ausfälle informierten. Ein Defekt in der Mittelspannungsschaltanlage am Wasserkraftwerk Obermühle war der Auslöser für den Stromausfall im gesamten Stadtgebiet.
Besonders interessant ist, dass solche Vorfälle nicht nur in Fürstenfeldbruck, sondern auch andernorts in Deutschland immer wieder vorkommen. Im April 2025 etwa gab es massive Stromausfälle in Portugal, Spanien und Südwestfrankreich. Auch Berlin war im Herbst 2025 tagelang betroffen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat daher Leitfäden für kritische Infrastruktur, zu denen auch Krankenhäuser gehören, veröffentlicht. In Deutschland ist die Vorbereitung auf solche Notfälle Ländersache, was bedeutet, dass die Standards und Maßnahmen variieren können.
Die Sicherheit der Patienten im Fokus
Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft, äußert sich optimistisch über die Notfallvorbereitungen der Krankenhäuser. Schließlich müssen diese in Deutschland 24 Stunden lang mit eigenem Notstrom versorgt sein. Das BBK empfiehlt sogar eine Notstromversorgung für bis zu 72 Stunden. Im Klinikum Fürstenfeldbruck wurde während des Stromausfalls alles daran gesetzt, die Sicherheit aller Patientinnen und Patienten sowie des Personals zu gewährleisten.
Zusätzlich zur Notstromversorgung üben Krankenhäuser regelmäßig Notfallsituationen, um sich auf derartige Ereignisse vorzubereiten. Diese sogenannten Schwarztests sind entscheidend für die Sicherheit der Abläufe in Krisensituationen. Und obwohl das Klinikum Fürstenfeldbruck wieder im Normalbetrieb ist, bleibt die Frage, wie gut die Infrastruktur in Deutschland wirklich auf längere Stromausfälle vorbereitet ist. Schließlich können auch Apotheken betroffen sein, und die Vorräte an kühlpflichtigen Medikamenten müssen stets überwacht werden.
Insgesamt zeigt sich, dass die Vorfälle in Fürstenfeldbruck nicht nur eine lokale Herausforderung darstellen, sondern auch eine Erinnerung daran sind, wie wichtig es ist, in Notfällen gut vorbereitet zu sein. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten, sei es das Klinikpersonal oder die Stadtwerke, ist essenziell, um in derartigen Krisensituationen die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Unser neues Website-System (VeloCore) vereint mehrere zentrale Anforderungen moderner Nachrichtenportale: kurze Ladezeiten, hohe Datenschutzstandards und eine wartbare, redaktionell skalierbare Architektur. Die technische Umsetzung mit diesem Anspruch an Qualität und Zukunftssicherheit erfolgte durch Daniel Wom / VeloCore.
