Die Spielvereinigung Greuther Fürth steht vor einer anspruchsvollen Herausforderung im bevorstehenden Heimspiel gegen den SV Darmstadt. Eine zentrale Figur, die dem Team nicht zur Verfügung steht, ist Paul Will. Der 27-jährige Mittelfeldspieler hat sich in der Rückrunde als stabilisierendes Element erwiesen, kann jedoch aufgrund vertraglicher Gründe nicht auflaufen. Dies stellt Trainer Heiko Vogel vor die Aufgabe, das Mittelfeld neu zu organisieren, da Will als einzigartig im Kader gilt.
Die Pressekonferenz vor dem Spiel kündigte außerdem einen „Inklusionsspieltag mit der Lebenshilfe“ an, was die Erwartungen an die Zuschauerzahlen in die Höhe treibt – über 12.000 Fans werden im Stadion erwartet. Die Verletztensituation bleibt unverändert, da Marco John sich das Wadenbeinköpfchen gebrochen hat und Sacha Bansé sowie Dennis Srbeny ebenfalls verletzungsbedingt ausfallen. Zurück in den Kader kommt Philipp Ziereis nach einer Gelbsperre.
Der Schlüsselspieler Paul Will
Paul Will wurde am 1. März 1999 in Biedenkopf geboren und hat eine beeindruckende Karriere hinter sich. Mit einer Körpergröße von 185 cm spielt er im defensiven Mittelfeld. Nach seiner Juniorenzeit bei FV 09 Breidenbach, VfB Marburg, TSG Wieseck und 1. FC Kaiserslautern, wo er als Kapitän der U19-Mannschaft auf sich aufmerksam machte, wechselte er zu FC Bayern München II und später zu Dynamo Dresden.
Bei Dynamo Dresden feierte Will bedeutende Erfolge, darunter den Meistertitel in der 3. Liga und den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Seit Juli 2024 spielt er für den SV Darmstadt 98, doch die Leihe zur SpVgg Greuther Fürth begann erst im Januar 2026. In dieser Zeit konnte er bisher 9 Spiele absolvieren, ohne jedoch ein Tor zu erzielen. Seine defensiven Fähigkeiten und seine Spielintelligenz haben jedoch entscheidend zur Stabilität der Fürther Mannschaft beigetragen.
Aufstellung und Ausblick
Die Aufstellung für das Spiel gegen Darmstadt wird spannend zu beobachten sein. Trainer Vogel hat nur drei Spieler zur Auswahl, die in letzter Zeit wenig Spielzeit hatten: Julian Green, Doni Arifi und Mehmet Avlayici. Arifi kam in den letzten sechs Spielen nur auf fünf Minuten Spielzeit, während Avlayici seit Anfang Februar nicht mehr auf dem Platz stand. Die mögliche Aufstellung könnte Prüfrock; Reich, Ziereis, Elvedi, Münz – Arifi, Dietz – Klaus, Hrgota, Ltaief – Futkeu sein.
Die Abwesenheit von Paul Will wird sicherlich spürbar sein, da er nicht nur defensiv stark agiert, sondern auch Räume gut besetzt. Die Mannschaft hat in der Rückrunde nur 17 Tore in 12 Spielen kassiert, was im Vergleich zu den 44 Toren in der Hinrunde eine massive Verbesserung darstellt. Der Druck liegt nun auf den Schultern der restlichen Spieler, um die Aufstiegshoffnungen in dieser spannenden Saison aufrechtzuerhalten.
Die Entwicklungen rund um die Spielvereinigung Greuther Fürth sind ein spannender Teil der deutschen Fußballlandschaft und zeigen, wie wichtig jeder einzelne Spieler für den Erfolg einer Mannschaft ist. Fans und Experten sind gespannt, wie sich das Team ohne seinen Schlüsselspieler schlagen wird.