In Günzburg wurde kürzlich ein neuer Kommunikations- und Erholungspavillon für die Mitarbeitenden der Kreisklinik eröffnet. Der Initiator Ferdinand Munk, Firmenchef der MUNK Group, hat das Projekt maßgeblich vorangetrieben und war sogar während seines eigenen Klinikaufenthalts aktiv an der Baustelle beteiligt. Diese persönliche Hingabe zeigt sich nicht nur in der Bauweise, sondern auch in der Idee, die während des 125-jährigen Jubiläums der Firma Munk geboren wurde, bei dem 12.500 Euro an verschiedene Einrichtungen gespendet wurden. Der Pavillon, der nun eröffnet wurde, steht schuldenfrei und ist ein Zeichen der Gemeinschaftlichkeit, unterstützt von Firmen, Privatpersonen und Vereinen, die das Projekt finanziell und materiell gefördert haben.
Der Pavillon, der in unmittelbarer Nähe des Glastunnels errichtet wurde und eine Größe von fünf auf acht Metern hat, ist mehr als nur ein Aufenthaltsraum. Er bietet eine Bar, Sitzgelegenheiten und Platz für Aktivitäten wie Tischtennis-Cups, Yoga und weitere Übungsstunden. Klinik-Chef Robert Wieland berichtete, dass die ursprünglichen Mittel nicht ausreichten, um alle Ideen umzusetzen, was jedoch nicht die Kreativität der Unterstützer minderte. Einzelpersonen konnten symbolische „Bausteine“ in verschiedenen Preiskategorien erwerben, um so den Pavillon zu unterstützen, eine Initiative, die unter anderem durch den Lions-Club Günzburg gefördert wurde.
Ein Ort der Begegnung
Landrat Hans Reichhart unterstrich bei der Eröffnung die Bedeutung eines guten Arbeitsumfelds für das Klinikpersonal. Ruth Frodl, die Personalratsvorsitzende, schilderte, wie anfängliche Skepsis unter den Mitarbeitenden schnell in Begeisterung umschlug. Vorschläge zur Nutzung des Pavillons reichen von Karaoke-Abenden über Public Viewing bis hin zu Smoothie-Events. Munk selbst sieht den Neubau als Ort der Begegnung, Austausch und Entspannung und plant, auch Trainingsstunden anzuleiten, was das Engagement und die Gesundheit der Mitarbeitenden fördern soll.
Für die Finanzierung des Projekts gab es zahlreiche Unterstützer. Neben den anfänglichen 12.500 Euro von Munk wurden auch weitere Mittel durch Firmen-, Vereins- und Privatspenden gesammelt. Ein Treuhandkonto verwaltet die Spenden, und es werden Spendenbescheinigungen ausgestellt. Die Kontoverbindungen für Spenden sind gut sichtbar: VR Bank Donau-Mindel eG (IBAN: DE02 7206 9043 7007 1372 06) und Sparkasse Schwaben-Bodensee (IBAN: DE37 7315 0000 1003 0617 67), wobei der Verwendungszweck „Kommunikationspavillon Klinik Günzburg“ angegeben werden sollte.
Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
Die Eröffnung des Pavillons fällt in eine Zeit, in der viele Unternehmen die Bedeutung eines gesundheitsförderlichen Arbeitsumfelds erkennen. Gesundheitsförderung wird zunehmend als Managementaufgabe betrachtet, doch insbesondere kleine und mittlere Unternehmen nutzen oft nicht ausreichend die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten. Investitionen in die Gesundheitsförderung sind langfristige Investitionen in die Zukunft des Unternehmens, und gesunde Mitarbeitende sind das gemeinsame Ziel aller im Betrieb. Der neue Pavillon in Günzburg ist ein Schritt in die richtige Richtung und könnte als Modell für ähnliche Initiativen in anderen Kliniken und Unternehmen dienen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Kommunikations- und Erholungspavillon ein wertvoller Beitrag zur Stärkung der Mitarbeitenden ist und die Bindung zu den Kliniken fördert. Die positive Resonanz und die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten zeigen, dass solche Projekte nicht nur der Erholung dienen, sondern auch die Gemeinschaft und den Teamgeist fördern. Für die Gesundheit der Mitarbeitenden, die Gesundheit der Unternehmen – das ist das Ziel, das alle Beteiligten im Blick haben.