Heute ist der 23.04.2026. Am Dienstag, dem 21. April 2026, sorgte eine 31-jährige Autofahrerin in Kaufbeuren für gefährliche Situationen im Straßenverkehr. Gegen 17:30 Uhr war sie mit einem schwarzen Sportwagen auf der B12 von der A96 kommend unterwegs. Zeugen berichteten von einer äußerst riskanten Fahrweise, die von starkem Schlangenlinienfahren und dem wiederholten Überfahren der Gegenfahrbahn geprägt war. Mehrere Autofahrer sahen sich gezwungen, aufgrund ihres Fahrstils Vollbremsungen und Ausweichmanöver durchzuführen.

Besonders alarmierend war das Überholen trotz Überholverbots und bei Gegenverkehr, was die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erheblich gefährdete. Die Fahrerin touchierte beim Rangieren zudem eine Tür einer Gaststätte in Kaufbeuren und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, ohne den Schaden zu melden. Die Polizei konnte die Frau schließlich stoppen und beschlagnahmte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ihren Führerschein. Gegen die Fahrerin wird nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Die Polizei sucht dringend Zeugen und Geschädigte, die durch die Fahrweise der Frau gefährdet wurden oder über Dashcam-Videos verfügen. Kontaktmöglichkeiten sind die Verkehrspolizei Kempten unter 0831/9909-2050 oder die PI Kaufbeuren unter 08341/933-0. Weitere Informationen zu diesem Vorfall finden Sie in einem ausführlichen Bericht auf KreisBote.

Weitere Vorfälle in Kaufbeuren

In der letzten Zeit gab es in Kaufbeuren und Umgebung mehrere weitere Polizeimeldungen, die auf ein besorgniserregendes Muster im Straßenverkehr hindeuten. So wurde etwa am Sonntagabend ein geparkter Dacia in der Bahnhofstraße beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, und der Schaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Die Polizei Kaufbeuren bittet auch hier um Hinweise unter 08341/933-0.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, als ein geparkter VW Golf in der Josef-Landes-Straße beschädigt wurde. Auch hier hinterließ der unbekannte Verursacher keine Nachricht und floh. Die Polizei ist weiterhin auf der Suche nach sachdienlichen Hinweisen.

Schockanrufe und Verkehrsunfälle

Zusätzlich zu den Unfällen haben die Behörden in Germaringen mit Betrugsversuchen durch Schockanrufe zu kämpfen. Zwei Rentnerinnen, jeweils 86 Jahre alt, wurden in kurzer Zeit Ziel solcher Betrugsversuche, bei denen Geld und Schmuck gefordert wurden. Glücklicherweise konnte in beiden Fällen die Tochter rechtzeitig eingreifen und den Betrug verhindern.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Im Bereich der Verkehrsunfälle kam es zudem zu einem schweren Unfall in Kaufbeuren, bei dem ein 50-jähriger Motorradfahrer beim Ausfahren aus einem Verteilerkreisel die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und mit einem entgegenkommenden Auto kollidierte. Der Motorradfahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht, während der Pkw-Fahrer unverletzt blieb. Der Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Diese Vorfälle verdeutlichen die Dringlichkeit, die Verkehrssicherheit in der Region zu erhöhen und das Bewusstsein für Betrugsversuche zu schärfen. Die Polizei rät, bei Verdacht auf Betrug oder gefährliches Fahrverhalten sofort die Notrufnummer 110 zu wählen und Zeugen zu informieren.